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(der Nordost), Molan (der Ost), Vaudaire oder Bor-nau (der Südost), le Vent (der Süd), Yent de laCluse (der Südwest), Bourguignon (der West), Joran(der Nordwest). Die Bise, der Sechard und le Ventherrschen am meisten; die Bise und Vaudaire sind die\ gefährlichsten. Mit einem Sturme der Bise segelte ein
Schiff von Vcvay nach Genf (15 Stunden) in 4 Stun-den. Die Schiffer bedienen sich dreyseitiger Segel, undgewöhnlich zwey. — Die Luft um den See ist, beson-ders nach grofsen Regen so rein, dafs man eine derSonne entgegengesetzte Stadt auf 12-14 Stunden weitdeutlicher entdeckt, als an Meeresküsten eine Stadt inEntfernung von 3-4 St. — Im Herbst liegen biswei-len 200 Klafter hohe Nebel über den See, währendauf den Bergen das herrlichste Wetter herrscht. — Mansieht bisweilen Wasserhosen. Berghauptmann Wildbeobachtete eine Wasserhose am 1. November 1793.von Cuilly aus, während es rechts und links schneite;das aufschäumende Seewasser schien 100 F. zu steigen,und unter der Säule schien der See ausgehölt. — Mansieht bisweilen plötzlich den See 4“5 F- hoch steigenuud fallen, und eine der Ebbe und Fluth ähnliche Be-wegung während einigen Stunden fortsetzen. Diese Er-scheinung, welche Seiches genannt wird, ist hauptsäch-lich in der Nähe von Genf , wo der See schmäler wird,bemerkbar. Die wahre Ursache davon ist noch nichtentdeckt. Einige Physiker ineynen , dafs elektrischeWolken die Wasserfläche des Sees anziehen und in dieHöhe heben; andre, dafs ein vcrschiedner Druck der
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