Aufmerksamkeit des reisenden Naturforschers. Bey derPerte du Rhone tritt in dem Felsenbette in einer Tiefevon 50 F. (261 F. tiefer als die Wasserhöhe des Gen-fersees) eine Kalksteinschicht von 2 F. Dicke auf bey-den Seiten 8-m F. weit hervor, unter welcher dieRhone noch eben so tief wie oberhalb eingewühlthat. Der Kalkstein dieser Schichte ist weit härter alsvon den übrigen Schichten. Dieser Vorsprung ist Ur-sach, dafs v<)n oben herabgestürzte Felsenstücke in demBette hängen blieben und die Rhone verbargen. Indieser harten Kalksteinschicht sind sehr viele Verstei-nerungen, besonders Turbiniten , und Ammonshörner von3 F. im Durchschnitt. Die übrigen Kalksteinschichtenenthalten keine Versteinerungen. In den nahen Hügelnaus Sand und Thon findet man viele Ammonshörner ,Graphiten, Echiniten , Stücke von Orthoceratiten ,Kubische Schwefelkiese in einer unter der harten Kalk-steinschicht liegenden Thonschichr.
Genfer-See *), liegt nach II. de Luc 1126 F.,nach II. Schukbourg 1152 F., nach H. Professor Pictet1134 F. übers Meer. Bey dem stärksten Wasserzuflufsschwillt er über den gewöhnlichen Wasserstand, 5-6 F.an. Seine Länge beträgt an dem grofsen krummen Bo-gen auf der schweitzerischen Seite ig Stunden, auf dersavoyschen Seite 14 ^ St., seine gröfste Breite »wischenRolle und Thonon 3 % St,, und seine Oberfläche fast26 O Stunden. Von Nyon an bis Genf verengt er
*) Ray description of the lake of Geneva; ist dem V. niezu Gesicht gekommen.