voller Ueherzeugung der Meinung des H. von Saussürcbey, dafs das Thälchen Monet ier , welches den Cros-sen und Kleinen Saleve trennt, den einst aus jenerGegend ungestüm hervorstürzenden Gewässern seinenUrsprung zu danken habe.
Merkwürdige Spuren von hohen W a s s e r -strömen am Saleve. Ausser allen diesen Beweiseneiner ehmaligcn .hohen Flut giebt es noch andere spre-chende Spuren davon am Saleve. So z. B. an dessennackten nordwestlichen Wänden zeigen sich Wasser-Einfurchungen bis 2 ]$ der Höhe des grofsen Saleve;ganz besonders auffallend oberhalb CorVt, zwischen Weiriund Crevin , an den Felsen über dein Pas de 1 'eckeile ,und an der Balme de l'hermitage , wo die Kalkstein-schichten in einer Länge von 200 Fufs und einer Tiefevon 50-40 F. unterwaschen sind, so dafs einige hun-dert Personen wie unter einem Dache Schutz findenkönnen. Form und Aussehn zeigen hier aufs deutlichstedie Wirkung strömender Gewässer. Fast auf der Höhedes grofsen Saleve , oberhalb Colonge , ist ein 160 F.tiefes Loch , Creux de Brifaut genannt, an dessen in-wendiger Seite tiefe Einfurchtungen sich zeigen.
Durchbruch des Jura an der Westseitedes Rhone-Kessels. Nach dem Durchbruche desJura bey dem Fort l’Ecluse flofs der grofse See desRhone- Kessels in dem Maafse ab, als das Bett derRliMie tiefer einfrafs. Jetzt strömt die Rhone 504 F.(im Winter nämlich) urterhalb dem Pafs des Fort,welches 73 Fufs über dem Genfer- See liegt. Ehedem