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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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zog viele Proseliten aus Languedoc , Poitou , aus Lucca ,aus der Gegend von Vicenza , selbst aus der griechi-schen Insel Candia (t. B. Caesar Portus) nach Genf.In den J. 1542. und 1545. litt Genf durch die Pestausserordentlich. Dieser Freystaat errichtete 1558. mitBern und 1 j 84 - mit Zürich und Solothurn einen ewi-gen Bund, schlofs sich an die Eidgenossenschaft, undwurde seit der Zeit immer als ein Theil der Schvreitzbetrachtet, in welcher Genf die gröfste Stadt war.Genf zeichnete sich schon seit dem Anfang des XV.Jahrhunderts durch Betriebsamkeit und Handelsgeist aus;aber seit der Reformation blühten daselbst Wissenschaf-ten, Künste und Erwerbsfleifs in einem bewunderns-würdigen Grade. Keine Bürgergemeinde in Europa hatnach Verhältnils der Volksmenge so viele berühmte Ge-lehrte und Schriftsteller hervorgebracht, so allgemeinverbreiteter Verstandesbildung und eines so grofsen Reich-thums genossen *). In dem Laufe des XVIII. Jahrhun-

Das ganze Gebieth des Freystaats betrug 3 7 /roo Q Stun-den. In der Stadt lebten 35,000. in der Bannmeile 4x00.und im übrigen Gebieth 4600 Einwohner zu Ende desXVIII. Jahrhunderts. Die Einwohner der Stadt Genfbezogen 1780. für die an Frankreich geliehnen Summen16 Millionen, und aus Holland und England für ihre dortstehende Kapitalien auch noch 6 — 8 Millionen Livresjährliche Zinsen. Der Spekulationsgeist auf die von frem-den Mächten veranstalteten Anleihen und auf die Benu-tzung der Veränderung des Zutrauens der Staatspapicreist nie weiter getrieben worden wie zu Genf. Die Gen-fer ersannen die Vertheilung beträchtlicher Leibrentenauf 3 o junge Töchter, wovon das Ganze einen Tontincn-Fond ausmachte.