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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
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Gais.

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von JYerdenberg *) den Sieg davon trugen, und dieUnabhängigkeit und Freyheit ihres Kantons gründeten.(Man sehe die merkwürdige Geschichte des Appenzel-ler-Volks in Ebels Schilderung der Gebirgsvölker.I. Th. S. 59. u. s. f.). Friedrich , Herzog von Oester-reich , zog 1405. im Brachmonat aus Tyrol über denArleberg nach Arbon, wo der Sammelplatz seines Hee-res war. Er selbst zog gegen St. Gallen , welches von

Der Graf von tVerdenberg begab sich schon im J. 1404.nach yjpponzcll, erschien vor der Landsgemeinde undsprach:Es ist euch wohl bekannt, biderbe Männer,

wer ich bin, geboren von Montfort , welcher Stamm an Adel und Alter keinem nachgiebt. Aber was istadlig, als in der Freyheit leben und sie zu behauptenwissen! Das Unglück voriger Zeiten hat einen Unter-schied unter die Menschen gebracht; eure streitbareHand verbessert, was der Weltlauf böse gemacht. Sotreten die Menschen in die natürlichen Rechte zurück,und brave Männer sind Brüder, wie ihr und ich. Dortennert jenen Felsen ist Werdenbarg, das Erb meinerVäter; dort iin Thal unter jegen Höhen, im Rheinthal , ihr wifst es, haben meine Altvordern geherrscht;noch mein Vater und ich selbst. Alles ist mir undmeinem Bruder von dein österreichischen Herzog ent-rissen. Biderbe Männer, es ist mir zu Ohren ge-kommen, dafs der Herzog in Tyrol sich aufgemacht, wieder Euch zu streiten. Bedrängte sollen beysammenhalten; das ist recht vor Gott und Menschen. Trauetmir: Montfort hat nie die Treue gebrochen. Lasset

mich streiten und seyn, wie einer aus Euch, ein freyer;,Landmann zu Mppenzell. Einige Keuntnifs von des Fcin-des Manier, meiner Voreltern Muth, mein Schwerdtund Blut, das ist euer; und eure Sache sey mein.So sprach dieser edle M.:nti den 28 . September 1404.und verliefs Appenzell nicht mehr.