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1 (1809)
Entstehung
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275
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Ro mansche Sprache.

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grauen Bundes); das Ladiiüsche theilt sich in dieMundart des Ober- und Unter-Engadins; S ursit, wel-ches in der Mitte liegt, spricht vermischt. Die ladini-sche Mundart nähert sich weit mehr dem Neu-Italieni-schen, als der romanischen Mundart.

Das Romanische hatte mehr Aehnliclikeic mit derSprache der Römer, das Ladin mehr Aehnlichkeit mitder Sprache der Lader; ersteres stammt von der Spracheder Thuscier , letzteres von der Sprache der Euganier.Beyde vereinigen sich in der Zusammensetzung der um-brischen und tyrrhenischen Sprache und trennen sichvon der Lateinischen, weil erstere eine Volks- und dieandere eine Schiiftsptache war.

Der surselvische Dialekt der romanischen Spracheist allem Vermuthen nach der reinste und ächtcste, dertreueste Nachbleibscl der hetruskiseben Sprache. Sielieht die Kürze in ihrem Vorträge , und in der. Poesieden Wohlklang. Sie ist iiufserst genau in der richti-gen Fügung der Versifikation, und schneidet deshalb ofteine oder zwey Silben hinweg, oder setzt andere hinzu.Sie selbst nennt sich die antiquissm iungaig da lau/laRhaetia , die uralte Sprache von Hohen - Rhüden, undzwar Romantisch.

Das Romanische nähert sich dem Altbrittanischen,Altfranzösischen, Portugiesischen und vorzüglich dem Spa-nischen in der Mundart der Katalonier und Basken. Mitder italienischen Sprache in Ober-Italien hat sie so vielVerwandschaft, dafs ein R Omaner dieselbe leichter,als ein Hochdeutscher das Plattdeutsche, erlernen würde,