Ro mansche Sprache.
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stalt vcrloliren hatten, dafs sie nichts als den Sprachton,und auch diesen nicht unverdorben, erhalten hätten.
Livius konnte wohl sehr irren, wenn er daraus, dafser die rliälische Mundart schwer verstand, folgerte , dieRhätier hätten die Reinheit der Sprache des alten Lati-ums eingebüfsr. Es ist vielmehr leichter zu beweisen,
dafs sie deren ursprüngliche Beschaffenheit treuer be-
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wahrten als die Römer die ihrige. Livius , der ohn-gefelir ein halbes Jahrtausend später lebte als die Aus-wanderung jenes Volkes geschah, würde vielleicht einenseiner eignen Vorfahren aus den Zeiten des alten Tar-quinius eben so wenig im Gespräch verstanden haben,als einen Rhätier seiner Zeit. Nimmt man dazu, dafsder lietruskische Dialekt wohl nie ganz Dialekt Romsgewesen, dafs die ursprünglich lietruskische oder tyrr-henische Zunge durch die spätem Vermischungen dernorditalischen Völkerschaften mit den Kolonien der Gal-lier um vieles verwandelt werden mufste , so wird dasUnheil des römischen Geschichtschreibers über die Ab-artung der alten hetruskischen Sprache in den rhäti-schen Tliälern noch nichtiger.
Dagegen ist es ungleich* leichter zu beweisen , dafs,wenn wir noch die reinsten Ueberbleibsel der uraltenhetruskischen Zunge zur Erklärung mancher lateinischenAusdrücke selbst, oder andrer Antiquitäten, aufsuchenwollen, wir sie heutiges Tages nirgends, als in einigenIlochthälern Bündtens finden werden, wo sie noch jetztlebende Sprache ist.
Seit die Rasennä in die Berge flohen, bleiben sie
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