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XII. Abschnitt.
Man trage ein Stück schwarzen oder grünen Florbcy sich, um es vor die Augen zu Linden, wenn mauviele Stunden über Schnee gehen mufs; ausserdem istdie Blendung fast unerträglich, wenn die Sonne scheint.Die brennenden Schmerzen im Gesicht, welche nachlangen Wanderungen über Scimeefelder und Gletscherbey hellem Sonnenscheine von der scharfen Reflexionder Strahlen entstehen, werden gelindert, wenn man sichmit durch Wasser verdünntem flüchtigen Alkali wäscht.
12) Bey Tagreisen in Tliälern während sehr heissemWetter entsteht entsetzliches Brennen an den Fufssohlen,und dann gewöhnlich Blasen. Beydes wird verhindertoder wenigstens ausserordentlich gelindert, wenn mansich öfters in Bäche stellt, und einige Minuten stehenbleibt, bis Fiifse und Strümpfe ganz nai's sind. Sindschon Blasen entstanden, so öfhe man sie nicht mit derScheere, sondern ziehe mit einer Nähnadel an derGiundfläche so nahe als möglich einen Faden durch,und schneide die beyden Enden zwey Linien von derHaut entfernt ab ; auf diese Weise wird man den fol-genden Tag keine Schmerzen haben, und recht gut ge-hen können. Hat der Schuh die Oberhaut abgerieben,so wickle man nur ein mit Unschlitt bestrichnes Stück-chen Leinwand so lange herum , bis die Verletzung ge-heilt ist ; und während der Zeit wird man recht gutgehen.
15) Nach einer langen oder beschwerlichen Tagreisenehme man ein laues Fufsbad mit Wäun oder Brandt-wein vermischt , oder wasche die Füfss mit reinem