Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
45
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Nützlichste und wohlfeilste Akt zu reisen. 45

nommen sind , so würde ich dem, der die Schweitz rechtdurchwandern wollte , rathen , sich eines von diesen Füh-rern zu versichern; indem er ihnen die Zeit seiner An-kunft meldete, und sie, im Fall die Fufsreise von irgendeinem Grenzort anfangen sollte, auf eine bestimmte Zeitdahin bestellte, wo man ankommen will. Man darf nur,in Ermanglung von Bekannten in Zürich, an den jewei-ligen Inrihaber des Wirthshauses zum Schwert deshalbschreiben und sich eine Antwort ausbitten , ob man fürdie bestimmte Zeit den Führer , welchen man wünscht,erhalten kann. Ich habe schon den täglichen Lohn ei-nes solchen Führers angezeigt, und mufs hier nur nocherwähnen, dafs nach geendigter Fufsreise ihm die Tageder Rückkehr in seine Heimath auch bezahlt werden;und dafs , wenn man eine sehr mühsame gefährliche Reisein den unwirthbareu Gebirgen gemacht hat, wobey derTräger viele Beschwerlichkeiten erduldet, ihm gewöhn-lich die Zufriedenheit des Reisenden noch eine kleineBelohnung hinzufügt.

NEUNTER ABSCHNITT.

Wie viel Zeit wird erfodert, um die Schweitzzu bereisen?

Die Längd oder die Kürze der Reise hängt lediglichvon dem Zweck eines Jeden ab; es läfst sich deswegendarüber nichts Bestimmtes sagen.

Wer blofs dieses Land bereist, um das Merkwürdigste