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1 (1809)
Entstehung
Seite
41
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Nützlichste ünd wohlfeilste Art zu reisen. 4 1

Winter an irgend einem Ort häuslich lebt, kann alleKosten der Reise und des Aufenthalts mit iio 120Karolin jährlich bestreiten.

Diejenigen ', welche ohne Führer , oder ohne einenMenschen, der die nothwendigsten Sachen trägt, zu Fufsreisen wollen , dürfen höchstens nur zwey Gulden täg-liche Ausgaben rechnen. Die rüstige Jugend vermag esrecht gut, den kleinen Reisebündel auf dem Rücken undden Stab in der Hand , fertsc Länder zu durchwandern.Wie viele Hohlköpfe rollen in Kutschen durch die Län-der Europas ohne Nutzen und Frommen weder für sichselbst noch für andre, während so viele vortreflicheKöpfe ohne Glücksgüter au einem Punkte wie einePflanze festgewurzelt sind, und aus Mangel eines viel-seitigen Anschauens der Natur, der Kunst und der Men-schen , die herrlichste Ausbildung ihrer hohen Talenteentbehren müfsen. Hätte der Verfasser des Ardinghellonicht den Muth gehabt, mit einer Jägertasche über dieSchultern allein zu Fufs die Schwcitz und Italien zudurchreisen *), so würde sich die Fülle seines Genies

*) In Heinses Briefe an Jacobi aus Luzern vom 29 Augus.1780. heifst es:Icli bin glückseclig wie wenige Men*

sehen es scyn können, gesund und bell und frisch, nimmer ermüdet und immer neu gestärkt an allenSinnen. Es. geht doch nichts über einen Reisenden zuFufs mit fröhlichem Muth und heitrer Seele, undStärke und Munterkeit in den Gelenken, der seinenReisebündel selbst trägt, wie Pythagoras und Plato/*S. Heinses Briefe in der von Körte hcrausgegebnenSammlung der Briefe zwischen Gleim, Ilcinse, u. Joh,Müller, Zuiich. rgoö.