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1 (1809)
Entstehung
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Kosten, in der Schweitz zu reisen.

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ACHTER ABSCHNITT.

Welche Art, zu reisen, ist die nützlichste unddie wohlfeilste?

Wer zu Fufs reiset, hängt einzig nur von seinemWillen und seinem Vergnügen ab; diese Freyheit istunbeschreiblich angenehm. Nur der Fufswandrer ernd-tet den vollsten Genufs der Natur, und findet den meistenUnterricht. Nichts entgeht seiner Aufmerksamkeit; je-den Stein, jede Pflanze, jeden Gegenstand kann er be-trachten, alles untersuchen; nach allen Gegenden, woer etwas Merkwürdiges zu finden glaubt, sich hinbege-ben, mit jedem Menschen sich unterhalten, nach Allemsich erkundigen, über Alles nachforschen, sich aufhal-ten, wo es ihm gefällt; an jedem Ort des Weges, woihm eine schöne Gegend, Aussicht, oder sonst etwaswinkt, Stillstehen, es geniefsen, so lang er will; nachseiner Bequemlichkeit Alles, was seine Augen erblicken,zeichnen ; kurz, er kann jede Naturschönheit aufs in-nigste geniefsen und sich mit den mannigfaltigstenKenntnissen aller Art bereichern, so bald er nur will.

Ich habe schon in einem der vorigen Abschnittedurch Gründe gezeigt, dafs das Fufsreisen in der Schweitznicht so beschwerlich sey, als man sich vorstellt. EinBeweis dessen ist, dafs ich deutsche und englische Frauenangetroffen habe, die zu Fufs die Gebirge durchwander-ten. Wird man durch eine starke Tagreise sehr ermü-det, oder will man einen nicht sehr reizenden W e g