Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
38
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VII. Abschnitt.

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liause wohnt, aber an die Wirthstafel speisen geht, brauchtmonatlich für die nöthigen Bedürfnisse 9 10 Karoline.

In der Gegend von Genf und im ganzen TVaat-lande giebt es eine grofse Menge Landhäuser, die anfremde Familien vermiethet werden ; es hat daher keineSchwierigkeit, selbst in den schönsten Gegenden amUfer des Genfcrsees nach den verschiednen Bedürfnis-sen und Wünschen jeder reisenden Familie Landwoh-nungen au finden. Die Miethe für die Sommermonaterichtet sich nach der Schönheit des Landhauses, seinerLage, ob man es ganz, oder nur einen Theil davonbraucht, u. s. f. Für die schönsten Landhäuser giebtman jährlich 24 Karoline Miethe, den Sommer also dieHälfte. Kann man sich mit einem Theil begnügen, somag es 6 8 Karolin kosten ; in verschiednen werdenauch einzelne Zimmer vermiethet. Wenn eine Familievom Frühling bis spät in den Herbst in einem Landhausewohnen wollte, so rathe ich auf jeden Fall, durch Be-kannte an dem Ort, in dessen Gegend man den Sommerzuzubringen wünscht, in den letzten Monaten des Win-ters dafür sorgen zu lassen, weil die Menge von Frem-den , die dort auf dem Lande leben, so grofs ist, dafsman Gefahr läuft, die schönst gelegnen Landsitze schonvermiethet zu finden, wenn man damit bis zu seinerAnkunft an dem Ort selbst wartet. An den Zürcher -,Konstanter- und Ae uenbur - S e e u, und in der Ge-gend von Bern, giebt es auch schön gelegne Landhäu-ser , von denen manche an Fremde vermiethet werden.