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1 (1809)
Entstehung
Seite
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Kosten, in der Schweitz zu reisen. 37

einen halben Karolin verzehrt. Derjenige, welcher aufdiese Weise reist, und sieh wahrend des Winters inder Schweitz oder irgendwo anders aufhalt , könnte zuWagen und zu Pferde alle Kantone durchreisen, wenner auf jeden Tag des Jahrs einen halben Karolin Reise-geld annimmt.

Man halte sich in der Schweitz auf wo man wolle,so kann man die monatlichen Ausgaben für die noth-wendigen Bedürfnisse unter vier Karolinen nicht an-setzen. Wer nicht mehr ausgiebt , lebt dann in derSchweitz so wohlfeil, als es für einen Fremden möglichist; um aber dies zu können, mufs man in einem Pri-vathause wohnen und essen (wie es in der Schweitzheifst, in eine Pension gehen) oder mit einem Gastwirtheinen Vergleich schliefsen. Da sich stets viele Fremdeim Waatland und Genf aufhalten, so giebt es dort sehrviele Pensionen zu verscliiednen Preisen. In der deut-schen Schweitz halten sich des Winters die Reisendenäussert selten auf, und daher findet man jene Pensions-anstalten nicht; dem ungeachtet kann man überall seineEinrichtung treffen, und in der deutschen Schweitz nochum etwas wohlfeiler, als in der französischen , leben.In Genf ist der Aufenthalt am theuersten; es giebt aberdoch gute Pensionen, wo eine einzelne Person fürWohnung, Tisch, Frühstück und Holz, monatlich nichtmehr als vier Karoline bezahlt. Wer in einem Privat-zeit höchstens 1 Gulden, jetzt nirgends weniger als ! fl.20 24 kr. Man muls also jetzt täglich etwas mehr,als einen halben Karolin re.chncn.