Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
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VII. Abschnitt.

stolzem Ton viel befiehlt und das Haus in Bewegungsetzt, dem wird dann nach einem andern als erwähntemPreise seine Rechnung geschrieben. Das Reisen in der

Schweitz wird eigentlich durch den hohen Fuhrlohn und

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das langsame Fahren, wodurch das öftere Einkehrennothwendig wird, kostspielig. Es giebt, wie bekannt,keine Extraposten. Von Basel nach Schaff hausen,Zürich , Bern , Solothurn , Biel und den Thalern vonLocle und Chaux-dc-Fonds, , von Zürich nach St. Gal-len und Bern , von Bern nach Thun , Genf und Neu-chatel aber gehen öffentliche Postkutschen, in denenman recht gut und sehr schnell reist. Da aber dergröfste Theil der Reisenden in eignen Wagen mit Ex-trapost an den Grenzen der Schweitz ankömmt, sojnüisen sie sich der Fuhrleute bedienen, die in allenStädten Pferde und auch Kutschen für die Fremden be-reit halten.

Ehedem, war durch die ganze Schweitz der Fuhrlohnziemlich gleich und bestimmt; man zahlte für zweyPferde täglich eine Karolin. Nemlich man erhält aufkeine andre Art Pferde, als wenn man auch die Tage,die sie zur Rückkehr brauchen, eben so bezahlt, als dieder Reise selbst; wer jdso acht bis zehn Stunden weitfährt, mufs zwey Tage bezahlen, u. s. f. Der Wagenkömmt hiobey gar nicht in Anschlag; im Gcgentheil,die Lohnkutschcr fodern oft mehr, wenn sie nur diePferde geben, weil sie dann nicht die Aussicht haben,huf der Rückreise Personen mitzunehinen, und nochmehr zu verdienen. Da die Zahl der Reisenden im