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1 (1809)
Entstehung
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Kosten, in der Schweitz zu reisen. 29

dem Deutschlands und in andern Reichen. Dies hatunmittelbaren Einflufs auf die Erhöhung des Preises al-ler möglichen Dinge, und bewirkt also, dafs jeder,welcher aus wohlfeilen Gegenden ankömmt , die Ver-gröfserung seiner Reiseausgaben bald merken mufs , wenner auch nicht im mindesten übersetzt wird.

- Man hat unrecht, wenn man über die Theurung inden ersten Gasthäusern der vorzüglichsten Städte in derSchweitz klagt. Vergleicht man sie mit denen, die inandern aber bey weitem wohlfeilem Ländern denselbenRang haben, und nichts mehr dem Fremden leisten,als diese , so mufs man gestehen , dafs man billig be-

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bandelt wird. Jede Mahlzeit au der Gasttafel kosteteinen Gulden *), seit dem letzten Kriege einen kleinenThaler, wofür, ausser der Suppe, drey Gänge Gerichte,Nachtisch und eine halbe Maas Tischwein aufgesetztwerden. Der Preis der Zimmer ist nach den Stockwer-ken und ihrer Lage verschieden. Wer nicht an dieTafel geht, sondern auf seinem Zimmer speist, mufszwey Gulden, auch noch mehr geben. In den Wirtlis-liäusern der kleinen Städte und Dörfer, wo auf derReise die Kutscher futtern, und einkehren, wird eben soviel bezahlt; und da begegnet ies , dafs man bisweilensehr übersetzt wird. W^er auf hohen Füfs reist, in

*) Dieser Gulden, nacli denen liier immer gerechnet wird,gehen io auf eine Karolin , und 2 1 Ji auf einen fran-zösischen Thaler. Ein GuIdeH hat nach Konventionsfufsi 11. 6 kr. S. unten das XVI. Kapitel: Ucber den Geld-kurs.