Druckschrift 
1 (1915) Niederösterreich
Entstehung
Seite
XII
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XII

wenigen Fallen (sie ließen sich an einer Hand aufzählen), wo einWort nicht gelesen oder eine Abkürzung nicht aufgelöst wurde,weist der Abdruck die lesbaren Elemente, beziehungsweise die An-deutung einer Lücke auf, wozu in der Note die nötige Aufklärungbeigebracht ist.

Zur Anzeige von Lücken der Überlieferung dient eine An-zahl nebeneinander gestellter Punkte; die Noten dazu geben jedes-mal die nähere Erklärung.

Vom Grundsatz vollständigen Abdrucks der einschlägigenQuellen wurde nur bei Bücherlisten abgegangen, welche in Ur-kunden, Inventaren und derartigen Aufzeichnungen enthalten sind.In solchen Fällen wurden die für die Geschichte und Zeitbestim-mung der Büchersammlung gänzlich belanglosen Teile des Akten-stückes übergangen. Um kleinere Auslassungen von Textwortendes Originals durch den Bearbeiter kenntlich zu machen, sind dreiPunkte (. . .), zur Andeutung größerer Auslassungen drei wagrechte

Striche (----------) verwendet. In diesen Fällen sind keine Noten

beigegeben.

Rasuren im Original sind durch schräge Striche bezeich-net (///).

In eckigen Klammern ( ) stehen Ergänzungen desTextes, teils wegen Buchstabenverlust des Originals, teils wegenErgänzung durch den Bearbeiter und Auflösung von Kürzungen beiEigennamen.

Gänsefüßchen umschließen die als Zitat aufzufassendenAnfangs- und Endworte angeführter Schriften (Incipit, Explicit),ferner Bibelstellen, letztere auch dann, wenn sie nicht durchaus(z. B. durch Auslassung oder Umstellung einzelner oder mehrererWörter) dem überlieferten Text entsprechen.

Bezeichnung der Hände. Bei manchen alten Katalogenfinden sich in systematischer Weise interlineare Zusätze schon vonerster Hand, die wesentliche Teile des Textes darstellen. Sie sinddeshalb im Text selbst abgedruckt und in Häkchen , , einge-schlossen. Der Sachverhalt ist jedesmal in der betreffenden be-sonderen Einleitung des Katalogs und außerdem am Anfang desApparates bemerkt. Der Wechsel verschiedener Hände ist, wo essich nur um einzelne Wörter oder Verbesserungen handelt, diedurch eine vom ersten Schreiber verschiedene Hand zugesetzt oderverändert sind, in den Noten angedeutet. Sind von einer zweitenHand größere Partien zusammenhängend, z. B. am Ende des Ka-