Anhang.
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Nr. 39 zu Seite 60.
Oberst Schaumann berichtet — S. 203 der „Erlebnisse" —, daß er währenddes Rückzuges der Brigade Wedell zunächst eine Stellung dicht nördlich dergroßen Straße genommen habe. Die Gefechtsberichte und Krokis der Abtheilungund beider Batterien geben hierfür keinen Anhalt. Wenn nicht eine Verwechselungder Straße nach Verdun mit der von Mars la Tour nach Les Baraques vorliegt,kann der Aufenthalt in der angegebenen Stellung nur von kürzester Dauer gewesensein, denn die 2. leichte Batterie stand bereits während der Attacke des I. Garde-Dragoner-Regimcnts südlich der Straße Metz-Verdun; in der dortigen Stellungbrach sie laut Gefechtsbericht „nach den ersten Schüssen das Feuer ab, um dieattackirenden Garde-Dragoner nicht zu gefährden".
Nr. 40 zu Seite 62.
Während die Französische Kavallerie die Gewohnheit hatte, im Trabe zurAttacke anzureiten, berichtet Bonie — Im eavaleris Irauyaiss S. 76—77 —, daßdie Husaren - Brigade des Generals de Montaigu in langem Galopp vorging,und fügt hinzu: „Der Zusammenstoß war furchtbar; die Masse unserer kleinenund durch die Länge des Laufes erschöpften Pferde bricht sich an der Mauer, dieihr der Feind entgegenstellt." Die Angaben Bonies werden von Deutschen Augen-zeugen bestätigt. So schreibt Rittmeister v. Kotze (3.-'Hus. 10): „Zch mußte fürmeine Person, um die Schwadron hinter mir zu haben, etwas warten und hattedabei Gelegenheit, wahrzunehmen, wie der feindliche rechte Flügel vielleicht auf50 Schritt in langem Galopp bei mir vorbeisauste . . . Den Franzosen kamdas plötzliche Erscheinen meiner Eskadron in ihrer rechten Flanke vollkommen über-raschend, denn aus den Reihen des Gegners ertönten laute Rufe der Bestürzung."
Nr. 41 zu Seite 63.
Das Gefecht der Kaiserin-Dragoner wird in der Geschichte des ausihnen hervorgegangenen Dragoner-Regiments Nr. 13 — S. 158 — in folgenderWeise geschildert: „Rückwärts und zur Rechten der Garde-Lanciers gingen dieKaiserin-Dragoner vor, ehe ihre Entwickelung beendet war. Die beiden letztenEskadrons dieses Regiments suchen den rechten Flügel zu erreichen, als sie einigefeindliche Eskadrons bemerken, die aus schräger Richtung, als Offensivflanke,kommen, um die Französische Linie in der Flanke zu fassen. Die beiden letztenEskadrons der Kaiserin-Dragoner marschiren ihnen gegenüber auf und attackirenmit der Front nach rechts."
Nr. 42 zu Seite 64.
In die Einzelkämpse auf dem östlichen Theile des Attackenfeldesgriff die im Thalgrunde auf MarS la Tour zurückgehende 5. Kompagnie desRegiments Nr. 16 ein. Der Gefechtsbericht des II. Bataillons sagt darüber:„Links von der Kompagnie, westlich der früher erwähnten tiefen Schlucht, mußteinzwischen ein Kavallerieangriff stattgefunden haben. Einzelne Französische Reiterverfolgten diesseitige Husaren bis nach Mars la Tour und kamen auf demRückwege in das Gefechtsfeld der Kompagnie, von der zwei dieser Reiter herunter-