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Der Kampf der 38. Infanterie-Brigade und des linken deutschen Flügels in der Schlacht bei Vionville - Mars la Tour am 16. August 1870
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Anhang.

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folgenden Eskadrons gelangen nicht bis an unsere Bajonnette, sie schwenken, über-schüttet mit einem verheerenden Massenfeuer, Kehrt. Zwei Eskadrons des 2. Garde-Dragoner-Regiments" in Wirklichkeit dieselben Eskadrons, 5., 3. der I. Garde-Dragoner, von denen soeben die Rede war, und die zum Aufräumen in denSchützenknäulen des Gegners längere Zeit als die 1. Eskadron gebraucht hattenattackiren ihrerseits das Linien-Regiment Nr. 57 und das Jäger-BataillonNr. 20 und erleiden das gleiche Geschick."

Die Französischen Berichte schreiben über das Eingreifen der nördlichder Schlucht verbliebenen Abtheilungen in die Attacke das Folgende:

Historique des Jäger-Bataillons Nr. 5, S. 83:Rückwärts überschütten dieFranzösischen Reserven die Deutschen, welche die erste Linie durchritten haben unddie Flucht nach Westen nehmen, mit Geschossen." Historique des Linien-Regiments Nr. 13, S. 85:Die Garde-Dragoner schwenken, um sich frei zumachen, nach links. Die unglücklichen Reiter defiliren unter dem Feuer desll. Bataillons." Dick de Lonlay, Theil III, S. 270:Einige Dragoner, diedem Gemetzel entgangen sind, kommen auf der Rückkehr im Trabe in das Feuerdes I. Bataillons Linien-Regiments Nr. 43."

Nr. 38 zu Seite 59.

Das Anreiten der 4. und 5. Eskadron des Kürassier-RegimentsNr. 4 ist nach dem Gefechtsberichte des Majors v. Kuylenstjerna und den Mit-theilungen verschiedener Augenzeugen geschildert. Der genannte Offizier schreibt:Während des Angriffes des 16. und 57. Regiments gegen die Höhen nordöstlichMars la Tour waren die Eskadrons östlich des Ortes in einer Geländefalte auf-gestellt. Beim Aufgeben des Angriffs verblieben die Eskadrons östlich Mars laTour, um für alle Fälle die Zurücknahme der Artillerie zu sichern. Das I. Garde-Dragoner-Regiment ging zur Degagirung unserer im Gefecht befindlichen Infanteriegegen die Höhen nordöstlich von Mars la Tour vor, die eben von FranzösischenJnfanterie-Abtheilungen besetzt wurden. Ich schloß mich mit den beidenEskadrons den Dragonern an. In Front und Flanke von Mitrailleusen-und Jnfanteriefeuer auf das Heftigste beschossen, konnte das Vorgehen gegen dieFranzösische Infanterie leider nicht gelingen, sondern hatte nur Verluste zur Folge."Hiernach berichtigen sich die Angaben auf S. 618 und die Eintragung der beidenEskadrons in Plan 5 d des G. St. W. Die Französischen Regimentsgeschichtcnerwähnen die 4. und 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 4 nicht; nur in derGeschichte des Artillerie-Regiments Nr. 15 findet sich S. 114 eine Angabe,die auf diese Eskadrons bezogen werden könnte; sie lautet:Die 5. Batterie hat sichbald in ihre erste Stellung zurückbegeben und unterstützt die Vorbewegung unsererInfanterie, indem sie auf die feindlichen Batterien schießt und auf einigeEskadrons, die unsere Infanterie an der Schlucht etwa 500 m vorwärtsder Batterie attackiren."

Dick de Lonlay bemerkt in Theil IIP S. 270, nachdem er geschildert hat,wie das I. Bataillon des Linien - Regiments Nr. 43 die aus der Attacke zurück-kehrenden Garde-Dragoner beschießt:Dieses letzte Engagement hat sich unter denAugen des Linien-Regiments Nr. 98 auf 2 Irin Entfernung abgespielt. Einige beiFerme Greyure stehende Schützen haben sogar die 2 Eskadrons des Kürassier-Regiments Nr. 4 durch ein mehr drohendes als verlustbringendes Feuer genöthigt,einen Umweg bei ihrem Vor- und Zurückgehen zu machen."