Anhang.
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Nr. 13 zu Seite 42.
Als die 5. Kompagnie des Regiments Nr. 16 am Abend durch Mars laTour kam, traf sie auf einem Verbandplätze ihren verwundeten Hauptmann wiederund brachte ihm, der soeben auf einem Leiterwagen abgefahren werden sollte, einkräftiges Hoch, sicherlich ein beredtes Zeichen für den Geist und die Stimmungder Truppe. Auf diesem Platze befanden sich derzeit schon die bei der Attackeauf der Hochfläche von Ville für Aron verwundet in Gefangenschaft gerathenenGeneral de Montaigu, Oberstlieutenant Collignon vom Dragoner-Regiment Nr. 3und einige Offiziere des Husaren-Regiments Nr. 2, die mit Hauptmann Brunszusammen zurückbefördert wurden.
Nr. 14 zu Seite 43.
Die Mitte des Füsilier-Bataillons Regiments Nr. 16 ist am westlichen Endeder Hecke nördlich der hohen Pappel auf den Schluchtrand gestoßen; HauptmannSchultze (11./16) schreibt, seine Kompagnie habe beim Hinabsteigen zur Schluchtkeine Hecke durchschritten, während Avantageur v. der Borch (10./16) berichtet:„Beim Hinuntersteigen in die Schlucht kamen wir durch eine schwer zu über-windende dicke Hecke und in der Schlucht über ein schmales Bachbett mit dünnemGebüsch an den Ufern. Der jenseitige Hang war Acker. Dort warf sich dieKompagnie auf frisch gemähtem, noch nicht abgeerntetem Haferfelde nieder." Auch„die 11. Kompagnie lag", wie Vizefeldwebel Jordan bemerkt, „im Felde hinterkleinen Haufen zusammengetragenen Hafers."
Nr. 15 zu Seite 43.
Lieutenant v. Hacften (8./16) schreibt: „Die Kompagnie trat auf dem Höhen-zuge nördlich Mars la Tour in das Granatfeuer ein; sie hat südlich der Schluchtnennenswerthes Jnfanteriefeuer nicht erhalten." Vizefeldwebel Jordan bestätigtdiese Angaben durch folgende Worte: „Anfangs flogen Granaten über uns weg,dann folgte Gewehrfeuer, zunächst von sehr geringer Wirkung."
Nr. 16 zu Seite 43.
Die Französischen Berichte über die theilweise Räumung der Artillerie-stellung lauten folgendermaßen: Geschichte des Artillerie-Regiments Nr. 15,S. 113: „Als gegen 4 Uhr" — in Wirklichkeit 5 Uhr — „nachmittags unser rechterFlügel weicht, ist die 5. Batterie gezwungen, sich zurückzuziehen." — S. 161:„Gegen 4 Uhr" — in Wirklichkeit 5 Uhr — „nachmittags ist die 12. Mitrailleusen-Batterie gezwungen, sich vor Angriffskolonnen zurückzuziehen, die aus der SchluchtHervorbrechen." Die Verluste in dieser Batterie, die länger ausgeharrt und derSchlucht näher gestanden zu haben scheint als die beiden Vierpfünder-Batteriender Division Cissei), wurden, soweit dies zu ermitteln war, ausschließlich durchJnfanteriefeuer verursacht. Vermuthlich hat die aus den Preußischen Batterie-stellungen bei Mars la Tour kaum zu sehende Artillerie der Division Cissei) über-haupt kein Artilleriefeuer erhalten.
Dick de Lonlay — Theil III, S. 254, 273 — schreibt: „Die Batterien des4. Korps geben ihr letztes Feuer, als die Preußen weniger als 200 m entferntsind; dann protzen sie auf und gehen im Schritt hinter die Bataillone zurück, dieCisse>) und Grenier heranführen. Die 11. Batterie des Artillerie-Regiments Nr. 1zeichnet sich dabei durch die Kaltblütigkeit ihrer Offiziere und Mannschaften aus. —Als die Brigade Wedelt in die Schlucht von Greysre hinabgestiegen war . . . .hatten sich die auf der Hochfläche von Bruville aufgefahrenen Batterien nachrechts zurückgezogen, um der im Laufschritte herbeieilenden Division Cissey dasFeld frei zu machen."