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Der Kampf der 38. Infanterie-Brigade und des linken deutschen Flügels in der Schlacht bei Vionville - Mars la Tour am 16. August 1870
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Anhang.

bemerkt, die Räumung der Büsche sei freiwillig und nur infolge eines langeZeit räthselhaften Befehles erfolgt; Dick de Lonlay schreibt Theil III,S. 237:Gegen 4Vs Uhr nachmittags wurden das (III.) Bataillon desLinien-Regiments Nr. 13 und die 2. Kompagnie des Jäger-Bataillons Nr. 5 indem größeren Gehölze von Tronville durch eine starke feindliche Kolonne angegriffenund gezwungen, ihre Stellung zu räumen." Aehnlich äußert sich Richard I-ssobassours ä pisä S. 287:Eine starke feindliche Kolonne nimmt der2. Kompagnie des Jäger-Bataillons Nr. 5 und einem Bataillon des Linien-Regiments Nr. 13 das große Gehölz von Tronville wieder, das sie besetzt hatten."

Die um 4^o nachmittags auffahrende 2. leichte Batterie des OberstlieutenantsSchaumann gab nach ihrem Gefechtsberichte die ersten vier Schuß gegen dieFlanke einer aus den Büschen nach der jenseitigen Höhe zurückkehrendenInfanteriekolonne des Feindes ab.

Nr. 11 zu Seite 39.

Premierlieutenant v. Borell du Vcrnap, der Führer der 7. Kompagnie desRegiments Nr. 16, berichtet:Der unerträgliche Aufenthalt in Mars la Tourbestimmte mich, Oberstlieutenant Schaumann zu fragen, ob ich ohne Gefahr vorseine Batterien marschiren könne. Die Bejahung dieser Frage veranlaßte die7. und 8. Kompagnie, zwischen den Geschützen hindurch vorzugehen und Deckungim Gelände etwa 500 rn nördlich der Batteriestellungen zu suchen." Augen-scheinlich war es eine dieser Kompagnien, von der Oberst Schaumann aufSeite 200 seinerErlebnisse" erzählt, daß sie sich zwischen den Geschützen und derDorfmauer hindurchgezogen habe.

Nr. 12 zu Seite 41.

Die Deutschen und Französischen Berichte über das Gefecht bei GreyöreFerme befinden sich in völliger Uebereinstimmung. Der Gefechtsbericht desII. Bataillons Regiments Nr. 16 besagt:Die 6. Kompagnie hatte vor sich einekleine Kiefernparzelle, die vom Feinde besetzt war. Bei ihrem weiterenVorgehen zog sich der Feind aus dem Gehölz auf die Höhe zurück, ging aberspäter, als die Kompagnie ihre rückgängige Bewegung antrat, wieder in dasselbevor. Die während der Einschließung von Metz durch Offiziere des Linicn-Regi-ments Nr. 64 verfaßte Darstellung der Kämpfe ihres Regiments sagt:ZweiGehölze liegen vor der Front des Regiments. Das III. Bataillon wendet sichgegen das zur Linken, das II. mit dem Obersten gegen das zur Rechten. DasRegiment kämpft allein. Das II. Bataillon erkennt, wie sich der Feind in demGebüsch einnistet. Das in Salven abgegebene Feuer des Bataillons erzielt einegute Wirkung; das feindliche.Feuer läßt nach, das Gehölz wird durch einenBajonettangriff genommen, und das Bataillon behauptet sich dort bis zum Tages-schluß. Das III. Bataillon hat gegen das vor seiner Front gelegene GehölzSchützen entwickelt, die aus überhöhender Stellung große Verheerungen in denfeindlichen Reihen anrichten. Bald wird das Gehölz vom Gegner wieder geräumtund verbleibt uns." Die Geschichte des Linien-Regiments Nr. 64 wiederholt diesenBericht, gicbt aber den in Rede stehenden Gehölzen die irreführenden Bezeichnungender Bois de Grepsre und de Vorvillote, die IVs l<m nördlich Grepöre Ferme liegen.

Die Geschichte des Linien-Regiments Nr. 98 sagt Seite 66:Drei Kom-pagnien vom rechten Flügel des II. Bataillons setzen sich in Besitz eines kleinenGehölzes, in dem sich feindliche Schützen befinden." Dick de Lonlay bemerktTheil III, S. 231 im Anschluß an den wörtlich wiedergegebenen Bericht desLinien-Regiments Nr. 64:Die beiden Vierpfünder-Batterien (der Division Cissey)bewerfen diese Gehölze mit Granaten."