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Der Kampf der 38. Infanterie-Brigade und des linken deutschen Flügels in der Schlacht bei Vionville - Mars la Tour am 16. August 1870
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Anhang.

Nr. 17 zu Seite 44.

In Übereinstimmung mit dem Preußischen Berichte sagt Dick de Lonlay,Theil III, S. 255:Die 6. Batterie des reitenden Artillerie-RegimentsNr. 17, die letzte in der Stellung, wäre beinahe vom Feinde genommen worden.Gegen 5 Uhr nachmittags sieht diese Batterie, deren Geschosse die aus Mars laTours heraustretenden feindlichen Kolonnen dezimiren, zuerst die Batterien zu ihrerRechten" - Artillerie der Division Ciffeydann die zu ihrer Linken"Batterien der Korpsreservenacheinander abfahren, ohne den Grund hierfürzu erkennen. Gleichzeitig stellen die Preußischen Batterien zur Rechten ihr Feuerein" in Wirklichkeit ging die Artillerie des Oberstlieutenants Schaumann zumlangsamen Feuer über; vergl. S. 45.Der Lieutenant auf dem rechten Flügelmeldet eine Infanteriekolonne, die im Marsche gegen die Batterie sich am jen-seitigen Rande der Schlucht entlang zieht. Es ist auf 800 in schwer zu unter-scheiden, ob dies Freund oder Feind ist, zumal an jener Stelle vor einigenStunden 5. Jäger waren. Als diese Kolonne bis auf 300 in herangekommen ist,ist kein Zweifel mehr. Auf die ersten Kartätschschüsse setzt sie sich in Laufschritt,auf die nächsten stürzt sie sich in die Schlucht. Da man dorthin nicht schießenkann, zieht sich die Batterie schleunigst zurück, um dem hinter ihr aufgestelltenLinien-Regiment Nr. 57 Platz zu machen, das, benachrichtigt, mit der DivisionCiffey herbeieilt."

Es steht fest, daß das Linien-Regiment Nr. 57 Mannschaften der 7. und8. Kompagnie des Regiments Nr. 16 gefangen genommen hat. Der den Haupt-mann Schölten begleitende Hornist Gottbrath berichtet:Wir hielten uns wenigmit Schießen auf In vollem Laufe ging es den Abhang hinab bis zur Sohledes Thales . . . ."Blasen Sie -schwärmen!- rief der Hauptmann. Weiterging es die schroffe Anhöhe hinan, aber kaum hatten wir den Thalrand erreicht,vom Klettern fast athemlos, als Hauptmann Schollen sechs feindliche Geschützekaum 100 Schritt von uns erkannte. »Zur Attacke Gewehr'rechts!« rief er mitmächtiger Stimme, aber ehe noch die Mannschaft den Höhenrand erreicht hatte,sank er tödlich getroffen zusammen."

Nr. 18 zu Seite 44.

Lieutenant Schmieding (4./I6) schreibt:Ich war verwundet 20 Schritt dies-seits des südlichen Schluchtrandes liegen geblieben. Kurz darauf sah ich Lieute-nant Schräder mit einem ausgeschwärmten Zuge der 12. Kompagnie anmir vorüberkommen und bemerkte, wie er, an die Schlucht gelangt, hinabsah unddann mit dem Zuge hinunterstieg."

Portepeefähnrich Hesse (9./I6) berichtet:Die 9. Kompagnie war anfänglichin Kolonne, dann, als das feindliche Feuer sehr heftig wurde, in aufgelösterOrdnung."

Nr. 19 zu Seite 46.

Augenzeugen bekunden die Kreuzung der beiden Bataillone desRegiments Nr. 57 in Nachfolgendem:

Lieutenant Freiherr v. Schimmelmann (4-/57) bemerkt:I I., 9./57 zog derartan 4., 3./57 vorüber, daß ich noch Kameraden des Füsilier-Bataillons einen Grußzurufen konnte." Hauptmann Tübben (10./57) schreibt:Es zogen sich Kom-pagnien des I. Bataillons nach rechts, während 12., 10./57 auf Befehl desOberstlieutenants v. Medem geradeaus blieben." Lieutenant Schreiber (I?./57)