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Man rechnete bis zum 1 .1790 in der österreichi-schen Monarchie im Durchschnitt die jährliche Aus-fuhr der inländischen Erzeugnisse auf
L/j,5/4.2YL fl. Konv. M.
und die Einfuhr der aus-ländischen Maaren auf 25,860.836 fl. — —
Folglich blieb ein Rest von 1,266.54 t 5 - Konv. M.iibcrschüßig, welcher mit baarcm Konvenzionsgeldc fäl-blet werden mußte. Dieses passive Kommcrzver-hältniß veränderte sich aber in der Folge noch mehr zuUngunsten des österreichischen Geldwesens. Der theilsdn-ch die Bedürfnisse des Krieges, theils durch denzunehmenden Luxus vermehrte Bedarf ausländischerMaaren stieg jährlich; der Gebrauch von Kaffee,Zucker, Baumwolle, Weinen, Gewürzen, und an-deren ausländischen Handclswaaren verbreitete sich, mit-ten in den bedrängnißvollen Zeiten eines so langwie-rigen Kriegsstandes, mehr und mehr selbst unter denniedrigeren, und folglich den zahlreichsten Volksklas-sen; daher die Einfuhr in dem letzten Dezenniumvon Jahr zu Jahr zunahm , und im I. 1807 *) schon
eine Summe von.44 Mill. fl.
dagegen die Ausfuhr nur . . 27 — —
folglich der Ucberschuß der Einfuhr 17 Mill. fl.betrug, welche enorme Summe in diesem Jahre al-lein mit klingender Münze an bas Ausland bezahltwerden mußte. Man kann hieraus abnchmen,daß auf dem Wege des Handelsverkehres mit dem
)S. Politisch. Oekonomischc Abhandlung über die Hau-dclsbala»; von Prof. I. Zizius- Wien bey Geistinger.