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Nachtrag 1 (1803)
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in leichten Unlvissen zeichnen läßt, aber auf keineTafel geschrieben, aus keinem Buche herauSstu-dirt, von keinem Lehrmeister erlernt, und vonEuch, wenn ihr auch schöner wie Barh se-tz a und Judith, keuscher wie Susanna, ver,liebtet wie Lea und NaHel, poetisch- religiöserwie Debora, und buhlerisch üppigör wie Po-tipharsWeib seyn solltet! nun und nim-mermehr gefaßt, und getroffen werdenkann. Ahr werdet also wohl thun, der harmo-nischen Einbildung zu entsagen, jemals zu dieserharmonischen Ausbildung zu gelangen. Glaubtdoch wenigstens in diesem Punkte an Göthe,der darüber so viel Vortreffliches gesagt hat.Ahr könnt nie zu der reinen Repräsentation desabsoluten geselligen Werths der Persönlichkeit ge-langen, dieangeboren ist, die eine Fürstin, eineEdclfrau nicht als Herrscherin und Gebieterin er-wirbt, sondern schon durch das Verhältniß ihresStandes, ihrer Geburt, ohne ihr Zuthu» hat,und besitzt, und durch alles das, wasAhr entwedererworben oder von der Natur geschenkt erhaltenhabt, erhöhet, vergrößert und vervoll-kommnet. Ahr stellt nur die Summe vonSchönheit, Verstand, Kunst und Wissenschaftquantitativ dar, die in Eurem lieben Ach