' !
r«
ü !
wäre das Schlimmste von allem — die Schwach,heit gehabt, aus irgend einer philantropi-scheu Schwärmerei eine christliche Fürbitte umdie Abnahme der jüdische» Warnungstafel zu thun,— so wäre auch das, so weit ich auch da,von entfernt bin, noch nichts Entehrendes,nichts, was eine höhnische Rüge, nichts, was ei,nen Angriff auf meine Person, nichts wasein Gesuch um Konfiskation meiner Schrift recht,fertigen könnte, Ich hätte mit weil größterWahrscheinlichkeit auf ein geneigtes Gehör«aus eine unportheiliche Prüfung, und aufeine freimffthige Beurtheilung rechnen kön,nen, als auf ein? öffentliche Beschuldigung, daß ichnach meiner Physiognomie zu urthcilen, ein Jude sey,daß ich ein Pasquill wider Israel geschriebenhätte, daß ich einen Kreuzzug wider die Zu,den eröffnen, daß ich eine Zuden-Parforce,Jagd *) anstcllen wolle, und daß mein Buch
werde ich darüber streiken. Meine bisherigenGegner haben aber gar keine Idee davon ge-habt, und Herr Bendavid, den, man sie zu«traueke, hat sie ani wenigsten bewiesen.
') Ich habe in meiner Jugend die Jägerei erlernt,und oft bemerkt, daß die Krähen, Raben, und