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„daß das Christenthum ein Zweig der alten„jüdischen Religion sei."
Daraus ziehen die Juden und Judaizan-te» nun den Schluß:daß deshalb die Christen von den Judenzwar als Mlnmar-Isroel, aber nicht als G o -, j i m und Mmnar-Leäccum betrachtet würden.
Allein die Neligionsgcschichte bcstattiget je-ne Meinung nicht, und die Ableitung des Chri-stenthums von: Judcnthume, ist rein historischerweisliches Faktum. Die Stellen aus der Apo-stelgeschichte Kap. 3. v. 17. Kap. 7. v. 2.Kap. 13. v. 2Ü. 28. Kap. 23. v. 2. Kap. 24.v. 14. Kap. 27. v. 17. beweisen das nicht,was man daraus herleiten will. Aus andernStellen des neuen Testaments als Joh. 4. v.2r. 23. 24. Kolosscr 2. 16. 17. tzebraer 12.24. laßt sich das Gegentheil beweisen, undüberhaupt sind die Beweise aus der Bibel indieser Hinsicht nicht die, welche der Geschichts-forscher fordert.
Gründlich widerlegt ist die Hypothese be-reits vom
Dvkt. Nbsselt in seinen Opnscnl« sä int.script. fasc, II. Tr. de .perfectione Christia-norum antijudaica,und über die diametrale Antithese der christli-chen Religion gegen alle Religionen der Welt,ist wohl nie mit mehr Tiefe, Scharfsinn, n.ndGeist gesprochen worden, dö' in der Rezensionüber Parny’s Guerre de Dieux
im Athenäum Band III S. 252. — 266.Cine weitere Erörterung dieser zur Kirchenge-schichte gehörigen historischen Kontroverse führthier aber um so weniger zu meinem Zweck, daes eigentlich nur darauf ankommt:
vb