kömmt, ob das schwörende Individuum einerächende Gottheit glaubt? es auch eben soWenig bei den Juöeneiden Rücksicht verdient:ob der Eidesleisieude den Ausspruch der jü-dijchen Religion: tobli heAojliw laharog(,,(iud) den Bcst e n unter den Gojimmuß man todten") oder die talmudisck)eSentenz: rons 6ninrnt'er, („den Goi ;nbetrügen ist erlaubt") als eine verbind-lid)e Vorschrift anerkennt.
Es muß daher als höchst sonderbar und durch-aus unzweckmäßig auffallen, wenn die tzannb-versä)e Justizkanzlei sä I?rot. vom 27. August17(12.
(S. Philip so n a. a. O. S. 130. ff.)eine besondere Eintheilung der Juden, in Rück-stellt ihrer Eidesfahigkeit hat machen wollen.Nad) ihrer Klassifikation find die Judena) bloße Th e i st e n, die weder an den Tal-mud, nod) an die Erklärungen und LehrsätzederRabbinen glauben, sonst aber moralischred)tsdiaffene Männer;d)'Religionsverad)ter, die keinen Anstand^nehmen, unter dem Deckmantel der Religionzu betrügen;
c) Talmud,sten und Rabbaniten, diean den Talmud und die Rabbinen glauben,sid) auch vor den von Gott auf den Mein-.eid gesetzten Strafen fürditcn; und«I) Proselnten, die aus unredlickien Ab-siditen, aus bloßer Konvenienz Christen ge-worden. im Kerzen aber Juden geblieben sind.Nad) dieser Theorie können nid)t blos die Ju-den , sondern aud) die Christen, die Türken,und überhaupt alle Religious-Partheien der
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