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opferten. Niemand wird aber deshalb behaup-ten, daß diese Wilden daö Gastrecht gegenFremdlinge, und die Tugend der Großmuthgegen ihre Feinde anerkannt hatten? ? ?
Es versteht sich auch von selbst, daß diejüdischen Relig ions - Grundsätze vondemjenigen, was die Juden wirklichglauben, wesentlich verschieden sind. Ganzwidersinnig wäre die Idee, einige oder alle Ju-den, welche schwören sollen, vor Ableistung desEides zu befragen, ob und was sie von denReligions-Grundsatzen des Judenthums glau-ben "oder nicht? — Was Schrift und Tra-dition lehrt, was in der IVllschna und Gema-ra, und den Mitzvos, (Geboten,) Geseiros,(Auösprüchen,) Takkonos, (Verordnungen) undSejopim de Rabbannan (und Umzäunungender Nabbannim) geschrieben steht;— von demmuß von Rechts- und Gesetzeswegen angenom-men werden, daß es derjenige glaubt, der sicheinen Juden nennt; und selbst seine ausdrück-liche Erklärung, daß er es nicht glaube, ver-dient, so lange er im Judenthume bleibt, des-halb keinen Glauben, weil eine solche will-kührliche Abänderung der Grundsätze tolcrirterKirchengesellschaften, für jedes geduldete Indi-viduum, in der Form eines heterodorenöffentlichen Glaubens-Bekenn tn isses,durchaus unstatthaft, und am wenigsten da zu-läßig ist, wo auf eine so ganz unverbürgte,interessirte Angabe eines Religions-Dissidentenbürgerliche Rechte im For-o gegründet werdensollen. Ich weiß sehr wohl, welchen polemi-schen Satz ich hier als Ariom aufstelle; aberich weiß auch, daß so wenig es bei den Eide»der christlichen Religions-Partheien daraus an-