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Wider die Juden : ein Wort der Warnung an alle unsere christliche Mitbürger
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Gott selbst kann durch den Engel Mi vonseinem Eide entbunden werden, und bat sichauch, als er die Kinder Israel durchs rothe Meer *geführt, würklich von seinem Schwüre entbin-den lassen.

S. das Buch Megalle'h amykköth , vomRabbi Nathan Spira Ferd. 1691. Fol.i.col. 7. und das Buch Admudeha cliibhaoder schifa vom Rab. Bazäleel. Duren-fort 1693. Fol. 58. col. I,

Auch muß ich noch erinnern, daß wie icheben bemerkt habe, der Meineid gegen einenChristen nicht als eine Rechtsverletzung,»der als eine moralische Pflicht Widrigkeit,sondern blos als eine religiose Sünde vonden Juden betrachtet wird; und daß es deshalbauch nach ihrem Systeme ganz konsequent bleibt,wenn sie annehmen, daß solcher durch eineKir-chenbuße und geistliche Absolution ge-tilgt und vergeben werden könne.

Was nun besonders einen Abtrünnigen(Minim oder Meschuinad) anbetrift, so kannwohl keine giftigere Feindschaft erdacht werden,als diejenige ist, mit welcher die rechtgläubigenJuden ihre abgefallenen Glaubensgenossen ver-folgen. Sie nennen, wie es in dem talmudischenTractat, Teraiira Fol. 182. col. 2. und intSchylchan, Arnch Th. Jore dea, n'o. 14g. aus-drücklich befohlen wird, und wie ich es oft selbstgehört habe, eine christliche Kirche Beth kak-kisse, das heißt: einen Abtritt, ein heimli-ches Gemach; und die christliche Taufe eineVertilgung, daher auch jeder getaufte JudeMeschmnad genannt und dies Wort theilsvon schmaddert vertilgen, theils von le-haschmid, einer der verfolgt und ver-