1 6
Der Goi wird geschoren:
— X per Fix.
. Ich zahl' mein Lebtage nicks.
In Warschau stellte ein Jude seinem Gläubigerüber ein Aulehn von 2000 polnischen Gülden(sehubim) einen Wechsel über 2000 polnischeFliegen (tfewiibim) aus, war auch unver-schämt genug. Zur Vcrfallzeit die Fliegen innafnra zu Präsentiren, um aus dieser offerirtenFliegculicferung, die nicht besiritten werden konn-te, ini Prozesse beweisen zu wollen, daß dieAusstellung des Wechsels ein bloßenEicher)gewesen sen.
IIic SUN!, hos til, Romane, caveto.
Wir'wollen dem tzerrn Verfasser noch ei-nen Beitrag zur Geschichte der Juden in Nürn-berg liefern. Auch hier hatte sich dies Volkschon im iZten Jahrhundert so verhaßt gemacht,daß sie die Laugmuth der Gerechtigkeit nichtlanger dulden konnte, und der Rath sich genö-thigt sahe sie aus der Stadt zu treiben. Diesgcschahe um Mittfasten 1449 und im Spie-gel der Ehren des hochldblichen ErzhauftsOesterreich v. S. Brücken D. I. K. 2. S.1103 ist darüber folgende Nachricht enthalten.„Weilen die Juden in Nürnberg eineZeit-„hcro über die Anzahl, auf welche sie da-„selbst befreiet waren, sich sehr gemchret,„die Bürgerschaft mit Wucher beschweret und„iii Armuth gcsetzet, auch sonst liederliches„Gesinde! in ihren tzausern geheget, woraus„Diebstahle und andere böse tzandel erfolgt,„als hat Kaiser Marimilian auf dem„Reichstag zu Freyburg den 5. July 1548„auf Ansuchen des Raths, ihnen aus der„Stadt, als an welcher dem Reiche wehr
„denn