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Ein einziger Schulmeister unter tausend Kindern in einer Schule : ein Beytrag zur Verbesserung der Lehrmethode und Schuldisciplin in niedern Volksschulen
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Schulen zu üben, kann nicht oft genug gesagt und nichternstlich genug eingeschärft werden. Vergl. auch Anmerk,ri, sst. 33. und unten die Schllißanmerkung.

3r.

Diese Art von Prämien findet man auch fast durch-gängig in den Klostcrschulen. Die Erfahrung lehre, daßdie Erthcikung derselben sehr wirksam ist; und dies rührthauptsächlich daher, weil der Schüler seine erhaltenenBilder als Losegeld gebrauchen kann, um Schulstrafrnabzukaufen, Vergl. die nächstfolgende Anmerkung.

3s.

In diesem Viten und in dem vorhergehenden VtenEapi«tek handelt Lankaster von einem wichtigen Punkte derSchulzucht, von Belohnungen und Bestrafun-g e n der Schüler» Seine Ansichten und seine Verfahrungs-art bedürfen einer nähern Beleuchtung.

So viel ist gewiß, daß bepde, sowohl Belohnungenals Bestrafungen, wirksame Triebwerke sind. Das eineermuntert, das andre schreckt ab. Manche Kinder, welcheim elterlichen Hause gänzlich verwahrloset worden und ineinen Zustand der Verwilderung und Verhärtung gcrathenwaren, mag vielleicht bloß eine strenge Correction durchStrafen, und eine grelle Aufmunterung durch glänzendeBelohnungen in der Schule gebessert haben.

Aber auch das ist gewiß, daß die cingeführten Strafenund Belohnungen in vielen Schulen eben so wenig, alsin manchen Zucht- und Verbcsserungshäusern, die erwar-teten Dienste thun. Es giebt Schulen, worin man täg-lich und stündlich lobt und tadelt, das Eselsbrett umhängtund promovirt, in Arrest setzt und Spiclstunden giebt,mit der Ruthe peitscht und mit Bildern beschenkt :c. re.:und man bemerkt nicht, daß die Schüler darum besserwürde» und der Schulten sich darum veredelte.

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