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wo die Kinder durch zu viel Nachgiebigkeit verzo-gen sind.
Möchte man doch diese meine Bemerkungen mitErnst zu Herzen nehmen! Nur wolle man michnicht so mißverstehen, als erhöbe ich hier eine all-gemeine und unbeschränkte Klage über alle Ge-meinde- und Armen-Vorsteher. Ich habe dasGlück, viele einzelne Ausnahmen zu kennen, undglaube, daß es noch mehrere dergleichen Ausgabe»giebt. Möchte indeß nur zu solchen Klagen, wieich vorhin geführt habe, gar keine Ursache vorhan-den seyn!
Hoffentlich wird der Staat bey der Anstellungtüchtiger Lehrer und Lehrerinnen in diesen Trivial-schulen vornehmlich auch darauf bedacht seyn, diegemeine abergläubische Furcht vor Gespenstern undGeister - Erscheinungen, von denen nicht blos leicht-gläubige Personen ihrem Publikum, sondern vor-mals sogar die Lehrer ihren halberschrockenen Schü-lern ein Langes und ein Breites zu erzählen wuß-ten , endlich einmal gänzlich ausznrotteu. Warumich auch diesen Punkt hier berühre, mag folgendeAnekdote zeigen. Ein junges Frauenzimmer, wel-ches um des Erwerbs willen Schule hielt nnd dieSchüler mit großem Fleiße im Catechismus, imGesangbuch rc. unterrichtete, erzählte den Kinderneines Tages, um ihnen das dritte Gebot und die