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ter ist. Wer aus religiösen Bewegungsgründen han-delt, der handelt für die Ewigkeit. Ein solchersieht trch selbst als ein Wesen an, welches dazu be-stimmt ist, nicht, blos eine Zeitlang auf dem Schau-plätze dieses Lebens umherznflattern «nd dann wieeine Morgenwvlke auf immer zu verschwinden, son-dern in diesem Leben, als einem Stande der Prü-fung , die ihm von Gott gegebenen Fähigkeiten zuentwickeln und auszubilden, um, unter dem gött-lichen Beystande, für das Leben im Lande der Un-sterblichkeit und Seligkett reif zu werden. Er fürch-tet, liebet und verehret Gott/ den großen Vaterder Geister. Er sieht einem künftigen Tage desGerichts entgegen und gedenkt daran, daß er wirdvor Gericht geführt werden, um über jedes unnützeWort und jeden nnnützen Gedanken Rechenschaftabzukegen. Er fühlt den allgegenwärtigen Gottnahe, und weiß es, daß alles offenbar ist vor sei-nen Augen. Er erkennet in allen Lagen und aufallen Stufen des Lebens die Hand des allgütigenGebers, von dem alles Gute herabkömmt, dieHand, die immer ausgesireckt ist, zu signe». Lau-ter und rein ist sein Herz, wie es ein Menschen-Herz seyn kann, und darum handelt er in der Fin-sterniß, wie am Tage, im Geheimen wie öffent-lich. Wird er im süßen Rausche der Lust ver-sucht Böses zu thun, so widersteht sein edles Herz