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Wird: er läßt es sich deshalb aufs ernstliche ange»legen seyn, die fortwährende Auszeichnung durchBeharrlichkeit in einem guten Betragen zu verdie-nen. Von der Freude einer solchen reihenden Auf-munterung zur Ordnung und zum Lernen werdenKinder, die mit Stock und Ruthe unterwiesenwerden, nichts gewahr.
Die Medailen, von denen ich rede, werdennicht häufig weggeschenkt; sie bleiben in der Schu-le; sie werden, Vormittags und Nachmittags, andiejenigen, denen sie zuerkannt werden, vertheilt,und bevor die Knaben die Schule verlassen, gebensie dieselben an den dazu angefiellten Monitor zu-rück. Noch kein Einzigesmal ist uns eine Medaillediebischer Weise entwendet worden — unter so vie-len hundert Kindern ein merkwürdiger Umstand!
Eine andre Art der Belohnung ist für diejeni-gen Knaben, welche die Ersten in ihrer Classe sind.Diese haben nicht blos ein Verdienstzeichen von ver-goldetem Leder mit einer Aufschrift, sondern auchnoch ein ähnliches Ehrenzeichen, mir der Aufschrift„Pramien-Buch" — „Prämien-Drache"rc. rc. Ein Knabe, der drey oder viermal hintereinander der Erste in seiner Classe bleibt, hat An-spruch auf die Prämie, die auf seinem Ehrenzei-chen benannt sieht. Uebertrifft ihn ein andererKnabe, so verliehrt er an diesen sein Ehrenzeichen