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sam ist, in wenigen Tagen einige hundert Knabencxaminirt werden.
Wenn ein Knabe aus einer Classe in die andrepromovirt worden, so hat er die Erlaubniß, sicheine Prämie von einem bestimmten Werth zurBelohnung seines bewiesenen Fleißes auszusuchen,und der Monitor hat das Recht, auch sich selbstfür seine auf die Bildung seiner Schüler verwen-dete Mühe eine Prämie von gleichem Werthe znnehmen. Der Tag des Examens, die Classe, zuwelcher der Schüler promovirt worden, die Prä-mie, welche er sich ausgesucht rc. rc. rr. wird inein besonderes Buch zur Zeit der Inspektioneingetragen.
Es ist nichts seltenes, daß ich ein oder zweyhundert Prämien zu gleicher Zeit austheile. Beyeiner solchen Gelegenheit gewähren die Mienen derganzen Schule einen äusserst angenehmen Anblick:die Knaben, welche Prämien bekommen, ziehengemeiniglich in Proccssion in der Schule herum,ihre Prämien in der Hand, und ein Herold ruftvor ihnen her „diese braven Iungens haben Prä-„mien erhalten, weil sie in eine andre Classe kom«„men." Diese Ehrenbezeigung hat einen eben somächtigen, ja einen noch mächtigem Einfluß, alsdie Prämien selbst.