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2 (1797) Vom Untergange der alexandrinischen Schule bis Kepler
Entstehung
Seite
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des dritten Abschnitts.

Instrument verfertigt war. Die Linie l.kl, welche diese ge»neigte Ebne theilte, war auch eine Meridionallinie. Auf die-ser Ebne war ein Kreis beschrieben, der den Aequator vorstell-te, und einmal in 24 Tbcile nach der Zahl der Tagesstunden,dann in 12 und in z6o Tbcile nach der Zahl der Zeichen undder Zahl der Grade eingcthcilt war. Dieß wollen wir den er-sten Theil des Instruments nennen; der zweite Theil darüberwar auf dem Aequator 6tUX beweglich und hatte einen ZeigerX. Sie befand sich ebenfalls auf einer Stütze, vermittelstwelcher sie mit der Ebne MIX. einen Winkel machte, der demWinkel des Aequators mit der Ekliptik gleich war. Das ersteStück dieses Theils war eine Kreisebne O? nach den zwölfZeichen, und den z6o Graden der Ekliptik eingetheilt. Manfügte in einer innnern Abrhcilung die Monate des Jahrs hin-zu, die den Zeichen entsprachen. Das Stück OU, das mitzwei Zeigern versehen war, war auf seinem Mittelpunkt be-weglich , und trug zugleich senkrecht auf der Ebne dieser Eklip.tik vermittelst einer Unterstützung (>k einen Kreis RSTV, dermit einer Alhidade 8V versehen war. Man beobachtete ver-mittelst dieser Alhidade die Lange und Breite eines jeden Sterns:aber dieser Kreis, den man vertikal machen konnte, diente nochdazu, die Höhen der Sterne und ihre Abstande vom Scheitelvermittelst eines Bleiloths zu finden, das daran befestigt war.Wir wollen hier den verschiednen Gebrauch dieses Instrumentsnicht umständlich beschreiben; wir müßten sonst nur die Ab-handlung abschreiben, die Regie-montan zur Erklärung des-selben geschrieben hat. Die Astronomen werden leicht sehen-daß dieser Gebrauch ungemein vielfach ist, und daß wir Ur-sache haben, ihn als allgemein anzusehen.

Die übrigen Instrumente, welche Regiomonran undWalther verfertigen ließen, waren Armillcn, wie die alexan-drinischcn, die ptolemaisch^n Lineale c) rc. Regiomontanbeobachtete zuerst zu Wien in Gesellschaft mit Pcurbach; dar.auf zu Nürnberg mit Walther, seit 1457 bis 1474 st). Wal,ther gesteht, daß die Armillcn, deren Durchmesser sechs Fußbetrug» nicht mit hinlänglicher Genauigkeit nnd Sorgfalt ge-arbeitet waren, und einen Fehler von 12^ e) Hervorbringenkonnten. So sinnreich indeß auch die Erfindung des lllorsguemms war, so scheint es doch nicht so bequem und genaugewesen zu seyn, als die Armillcn und parallaktischen Lineale.Walther hat, wenigstens am meisten, nur die letzten Jnstr».

c) Oben r Band 5 Abschn. §. 6.

6) Obs. pub. L p!ur. psr 1 . dleNet en 1544.e) Uiüoire celeüe äs b'tsmgeeä, xrolex. p, z8.