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2 (1797) Vom Untergange der alexandrinischen Schule bis Kepler
Entstehung
Seite
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des dritten Abschnitts. ,17

meisten Sprachen durch ihr Alphabet von einander ab, oberdurch die Anzahl der Laute und der Charaktere, die sie aus-drücken. Die Buchstaben, die von Cavmus nach Griechen-land gebracht wurden, waren der Zahl nach sechszehn x);die runische Sprache, welches die alte schwedische Sprache ist,hat ebenfalls nur ftchszehn Zeichen. Diese Uebcreinstimmungist sonderbar; sie gründet sich auf die neuen Untersuchungendcs H.Jdman r er har zwischen der finnischen Sprache, die diealte Sprache der Scythen in ihrer ursprünglichen Reinheit seynsoll, und der griechischen auffallende Uebereinstimmungen ge-funden. Die Aehnlichkeit der Sprachen und der Alphabetebeweiset einen gleichen Ursprung. H. Idman entdeckt durchseine gelehrte Arbeit Achnlichkeiten in den Sitten, Gebräuchenund in der Mythologie der beiden Nationen, der griechischenund der finnischen )?). Er glaubt, daß die Scythen aus demnördlichen Europa ausgewandert sind; andere Gelehrte habenbewiesen, daß ihre Kolonien das Land der Celtcn bevölkert ha-ben, und wir haben selbst zu beweisen gesucht, daß von Scy.thien, oder der Tartarei aus, wie aus einem Mittelpunkte,ehemals China, Indien, Persien und die schönsten GegendenAsiens bevölkert worden sind. Alle diese Aehnlichkciten erlan-gen viel Starke, wenn man sie mit den Monumenten verei-nigt, die die Astronomie aufbewahrt hat, um uns über dieGeschichte der Menschen und über den Gang der Bevölkerungaufzuklärcn. Man sagt jedoch, daß die Gallier sich über unSzu beklagen gehabt haben; sie haben einen Sachwalter gefun-den, der uns auf eine eben so muntere als feine Art angegriffenhat: wir haben ihnen nicht geschmeichelt, und sie hatten wohlfür uns einen weniger gefälligen Vertheidiger finden können.Wir können jedoch der Meinung des H. Abbc^Beaudeaunichtbeisiimmen; aber wir wollen seinem sinnreichen Werke nur dasentgcgcnstellen, was in dem Texte dieser Geschichte gesagtworden ist, und die zahlreichen Denkmahler, welche die alteAstronomie in Asien gelassen hat, dahingegen Gallien, das indieser Rücksicht arm ist, nicht ein einziges Resultat durch eineeingeführte Periode, deren sich die Wissenschaft erinnern undsich zur.Ehre anrcchnen könnte, aufbewahrt hat.

§- 4 -

Um zum Vortheile der Gallier keine Zeugnisse zu über-gehn, wollen wir bemerken, daß sic nach Srrabo eine Art

x) Ibiil. I.ib. VII. c. 56.

>) Untersuchungen über das alte ßnnische Volk von H. Nils J d-man; ins französische ubersent von H. Gener dem Sohne, derschon durch die Uebersetzunz der Geschichte Erichs xiv. bekannt.