Dritter Abschnitt. r/i
in später« Zeiten, als sieAsien besetzt fanden, über Eu-ropa. In ganz neuer? Zeiten endlich überschwemmteder Ucbersiuß der nördlichen Bevölkerung, von Asienund Europa zurückgetrieben, Amerika, und gründetedaselbst die Königreiche Mcrico und Peru, die selbst jh«ren Erzählungen zufolge, ziemlich neue Völker sind.
Unstreitig stammen die Celten und alten Gallierursprünglich von den Scythen ab. Die ersten Bewoh-ner Englands haben denselben Ursprung, weil sie Cel-ten sind. Allein die ältesten europäischen Völker sindohne Zweifel nordische Völker. Die Vorfahren derSchweden kannten die wahre Länge des Jahrs von z6§'Tagen, wie wir gezeigt haben, 2300 Jahre vor uns»rer Zeitrechnung. Sowohl die Gallier als die engli-schen Celten sind bei weitem so alt nicht, oder wenigstenshaben wir sie erst durch Auswanderungen des BeUove-sus und Vrennus, und durch die Kriege, worin sieCäsar für das Unrecht, das sie den Römern angcttzanhatten, strafte, kennen gelernt.
/ §- 3 -
Es scy uns erlaubt, uns auf einen Gebrauch die-ser Schweden zu stützen, woraus wir in der alternAstronomie nicht alle Folgen gezogen haben, und dessenBetrachtung hier wichtig ist, weil ec ihren Ursprungentdeckt. Der Anfang ihres Jahrs siel in das Wknlcr-solstitium, oder trat vielmehr zwanzig Tage nachher ein,wenn die Sonne nach einer Abwesenheit von vierzig Ta-gen sich wieder über dem Horizonte zeigte; sie feiertenalsdann ein Freudenfest a). Wir bestehen nicht aufder Gleichförmigkeit dieses Festes mit dem Feste^ wel-ches man alle Jahre dem nach vierzig Trauer - und To-destagen wiedergefundnen Adonis zu Ehren feierte.Die vicrzigtägige Abwesenheit der Sonne selbst ist cs,welche unsre Aufmerksamkeit verdient. Wenn ein VolkFeste feiert, die einen physischen Zweck haben, so bezie-
visu; Kuäbeck, ^üantlcs, lom. I, x. 96.