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2 (1797) Vom Untergange der alexandrinischen Schule bis Kepler
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des zweiten Abschnitts.

ist; denn es ist wohl nicht zu bezweifeln, dast die Vollkom,mcnheit dieses neuen Enkels in dem Abzüge eines MonatSnach vier Eykeln von 19 Jahren bestand, wie cs Ralippus inGriechenland cingcführt halte.

Wir haben gesagt, daß die Chineser seit undenklichen Zei«ten einen Cykel von 60 Jahren hatten/ und daß jedes Jahrdieses Cykcls einen anszcichnenden Namen oder Charakterhatte. Dieser Cykel wurde auf gleiche Weise auf die Tageangewandt; beide waren bürgerlich; da sich aber die Astrono-men beständig derselben bedient haben, ihre Beobachtungen zudatiren, so sind sie äußerst bequem, die Erscheinungen zu er-kennen. Soll zum Beispiel eine 'Finsterniß bestimmt werden,wenn die Charaktere des Tages und des Jahres gegeben sind,so kann man sie unmöglich mit einander verwirren.

Li-fang kam auf die Idee, seine Periode mit^z zu mul-tipliciren, um eine von 1520 Jahren oder 555180 Tagen zuhaben; eine Zahl, die in 60 theilbar ist, und die den Dor-theil hat, daß sie die Neu-und Vollmonde auf dieselbe Pe-riode von 60 Lagen, d. i. auf die, welche einerlei Charakterhaben, zurückführen. Endlich multiplicirte er noch diese Pe-riode mit z, um daraus eine Periode von 4560 Jahren zumachen, die für den Cyklus der Jahre denselben Vortheilhatte. Dieser letzte führte, ihm zufolge, die Konjunktionenund Oppositionen der Sonne und des Mondes auf dieselbenPunkte des Himmels, auf denselben Lag des Cykels von 6c»Tagen, und auf dieselben Jahre des Cykels von 60 Jah-ren zurück.

§. 8 -

Bis auf diese Epoche hatten die Chineser die Bewegungund den Ort der Gestirne auf den Acquator bezogen; um dasJahr 99 fingen sie an, ihn auf die Ekliptik zu bezieh» : mankannte damals kein zu diesem Gebrauche bequemes Instru-ment: man hak noch die Bittschrift, die die Astronomen demKaiser überreichten, ihnen ein solches verfertigen zu lassen.Da die kupfernen Kreise und die Sphäre seit langer Zeit be-kaum und im Gebrauch waren, so kam es nur darauf an, zudieser auf den Sternwarten aufgestellten Sphäre, einen Kreishinzuzufügen, der die Ekliptik verstellte. Man könnte glau-ben , daß man die progressive Bewegung der Fixsterne wahr-genommen hatte: diese Entdeckung ist cs wirklich, welche dcnHipparch und Ptolemäers bewog, die alte Methode, die Ge-stirne auf den Aequator zn beziehen, zu verändern; aber mankann glauben, daß wenn die Griechen, welche nur die Fix-sterne beobachteten, durch die Kenntniß ihror Bewegung in