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len und einer von ihnen zu mir kam, um zu klagen,daß er geschlagen wäre (denn sonst bemerkte ich sel»trn das, was nicht sehr oft geschah, und war auchso ganz harmlos dabey, wenn es vorfiel), so war,wenn beyde nicht wegen besonderer Schuld in An«spruch genommen werden mußten und cs eine sicht«bare Gleichheit zwischen den beyden sich Balgendengab, meine Gewohnheit, den Streit noch einmalstreiten zu sehen. War offenbarer Angriff und Ue«berlcgenheit auf der einen Seite, so ließ ich denschwächer» Theil wissen, daß er unter seinen Schul»freunden so manche aufsuchen sollte, als er meynt«haben zu müssen, nm seinen Gegner zu überwälti»gen. Durch diesen oder einen andern Einfall warder Angreifende gezwungen, sich in ein ungleiches Gerfecht einzulassen. Ich zittre, wenn ich daran denke,was wohl die Folgen seyn würden, wenn die Dul»lenbeißer aus England so einer gegen den andern ge«hetzt würden. Allein was ereignete sich in Indien?dieses, daß ich ganze 3 Monathe nichts mehr vomBalgen vernahm. —> Es gab eine Schulregel, daßkein Knabe weinen sollte, nämlich ausgelassen oder umMitleid zu erregen, und es gab kein Weinen mehr.Es gab eine Schulregel, daß kein Knabe lügen soll«te, daß jedes andre Vergehen verziehen werden könn-te, wenn es nur mit keiner Lüge bemäntelt würde,denn eine Lüge würde nie verziehen, und es gabwirklich wenig Lügen mehr. Allein es gab kein Ge»setz, daß die Knaben sich nicht balgen sollten. Die