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Verlegung der Cathedrale von Elze nach Hildesheim.
eingefaßt habe, so daß man nichts Achnlichcs an Zier nnd Festigkeitin Sachsen finde; Z er nennt den Ort sivitkm;?) er unterscheidet dieBurg von der übrigen Ortschaft (nosts und snUnrUiuiir). 3) Auch dieungedruckte Lebensbesckreibung Godehards hat diese Unterscheidung,und sic sowohl, als die gedrucktes) und Bernwards eigenes Diplomüber die Gründung des Michaelisklosters 5) haben die Bezeichnungoivitas; unter Azeliu aber verbrannte totu jrsns sivitas st iriaxiiria.p-rrs viilas. 6) Wie kann nun dieser ummauerte, mit Thürmen befe-stigte, mit mehren Kirchen versehene, von einer zahlreichen Geistlichkeit,Handwerkern nnd Künstlern bewohnte Ort auf einmal wieder einMeierhof sein?
Man bringt ferner ein kaiserliches Zeugniß vor, daß der OrtHildcsheim erst zn Ehren der Jungfrau Maria erbauet sei. Heinrich II.sagte 1022, als er die Stiftung des Michaclisklosters bestätigte, gna-litsr vir vsnsrulstlis Lerrnvarckns spisooprrs sx ojipicko Hilcksirss-trsim äisto. in jro»o sito ^stkalo. in lionors s. Claris oonstrnotosnpsr stnvirnn stinckrista koras nrnruin oivitatis prssorixts — scki-Loinin cjnockckuin — ladornvit. Z Wir besitzen diese Urkunde nichtmehr im Original, sondern nur in einer Abschrift etwa des vierzehntenJahrhunderts, welcher man die Züge des Originals hat geben wollen.Dadurch wird das Dasein eines solchen zweifelhaft gemacht, nnd anf-fallen muß besonders jene ängstliche Bezeichnung Hildeshcims in einerzn Werla und von einem mit dem Orte so bekannten Kaiser aus-gestellten Urkunde, welche (ängstliche Bezeichnung) in der unzweifelhaftächten Urkunde von demselben Jahre nicht vorkommt. 8) Doch magauch jenes Diplom ächt sein, will man denn behaupten, daß der Kaiseroder sein Kanzler, ehe sie die obige Stelle niederschriebcn oder geneh-migten, die Geschichte der Gründung der Cathedrale stndirten? ImKopfe hatten sic dieselbe in der hier fraglichen Beziehung gewiß nicht;ja, man kann dreist behaupten, sie war damals eben so unbekannt,
>) I^eibu. 44F.
2) I,eidn. 460.
b) IHKn. 444. 8ubnrbiuin, guock Vordorcli in vul^ari ckieitur. Die Vorburgfindet sich noch im scchszchntcn Jahrhundert bei den Burgen vielfach genannt.
4) lieibn. 492.
5) Urk. vom 1. November (IInI. Hov.) 1022 im Anhänge.
6) I» dem »»gedruckten Thcile von Godehards Leben.
2) Oruxen, oriM. et nntigg. Unnnov. 109, welcher „constructo" nicht hat.Lauenstein a. a. O. 267. Achnlich, jedoch ohne „eonstrneto", lautet die Bezeich-nung in dem Immunitäts-Privilegium von 1013.
8) Lauenstein, Kirchcngcsch. III. 20.