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1 (1858)
Entstehung
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420
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420 Verlegung der Cathedrale von Elze nach Hildcshcim.

jene Grundstücke gewesen sein, welche im Jahre 1061 Bischof Hcziloan den Abt des Michaelisklostcrs anstanschte, nämlich zehn Morgenbei der Michaeliskirche zwischen dem Weinberge und dem Walde, unddreißig am jenseitigen Jnnerstcnfcr und an demselben Orte belegen. >)Eben so ist hierher zu zählen, was dem Kloster St. Godehardt unddem Stifte zur Sülze in deren nächster Umgebung bei der Stiftungvon den Bischöfen verliehen wurde; ferner auch das xrntnin exisooxi,welches jetzt größtentheils zum Gartenbau benutzt und Venedig genanntwird. Auch eine Almendc (ssuoä in oonnnnni utilituts possiclolm-inns), welche neben dem Moritzbcrge belegen und 1151 umgebrochenwar, und welche die Weide-Interessenten (der Bischof mit Genehmi-gung des Kapitels, so wie das Kloster St. Michaelis und dasMoritzstift) zur Unterhaltung des öffentlichen vom Berge nach der Stadtführenden Weges bestimmten, 2) gehörte ursprünglich gewiß zu demBischofshofe. Einen großen Grundbesitz weiset endlich der Worthzinsnach, welcher von den Bischöfen in der Stadt erhoben wurde, da einsolcher von dem Bauplätze anweisenden Grundcigenthümer Vorbehaltenzu werden Pflegte.

Daß auch Unfreie zu dem Hofe gehörten, davon haben sich nurwenige Spuren erhalten. — Es ist bekannt, daß es eine gewöhnlicheVerpflichtung der Hörigen war, die Lebensmittel in die Küche desHerrn zu liefern, entweder wochenweise, was unter den Villicationenreiheum ging, oder für einzelne große Hoftage, oder gewisse besondereLebensmittel, zu deren Besorgung gerade diese Hörigen gute Gelegen-heit hatten. Wir erfahren aus einer undatirten Urkunde des BischofsAdelog (1171 — 1190), daß die Bürgerschaft zu Hildesheim zwar nichtmehr Fische zu liefern, aber Geld zu deren Ankauf zu zahlen hatte.Die alte Natural-Abgabe war ans Geld gesetzt. Er sagt darin, BischofBerthold (1118 — 1130) habe dem Kloster St. Michaelis das Ein-kommen von zwei Pfund Hildesheimischer Münze angewiesen, welcheSumme die Gesammthcit der Bürger dem Bischose, um Fische dafürzu kaufen, jährlich rechtlich schuldig gewesen sei, und ihm und seinenVorgängern nie verweigert habe, und welche auch dem Kloster viele

die oben bczeichneie an das Kloster St. Michaelis, die Godehardimühlc an das KlosterSt. Godehard! gegeben war, verpfändete Bischof Conrad I. doch noch eine Mühlein der Stadt.

1) — trnelieli eeclesie 8. Älicbnelis per INNNNIN nävocnti inei XI, intern.X inxta. ennclein scclesinin inter vinenin et luenin. XXX in litore tluininisIir<1er8te ultsriore eiinnl et in eoelein loeo situ. Ori^. OusII. IV. 480.

2) Beitr. zur Hildesh. Geschichte.