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2 (1858)
Entstehung
Seite
269
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XXXI. Otto I. 1260—1279.

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dessen Kinder. Dennoch stand und stritt der Bischof im Vertrauenauf die zugesagte Hülfe mannhaft für seine Kirche (1279); doch dieVerbündeten zögerten, die Vesten Sarstedt und Empne (Gronau)wurden durch Feucrpfeile angezündet und genommen, die bedeutendstenDienstleute der Kirche dort gefangen, i) Das war ein schwerer Schlag;allgemein war die Trauer und der Gram brach, wie man glaubte,dem Bischöfe selbst das Herz. Das ganze Land stand nun dem Her-zoge offen; zunächst rückte er vor Hildesheim, um auch an dieser Stadtdie Kraft seiner Feuerpfeile zu versuchen:

Dannen (von Sarstedt) zog er mit Schalle,

Der Fürst tugendreichUnd sein ritterliches HeerZu Hildesheim vor die Stadt,

Als ihn sein begierliches Herz gebot,

Den Damm wollt' er entzündenMit Geschoß, das sehr gut verstündenEtliche Leute in dem HeereDurch Kunst und auch durch Lehre.

Aus der Feste die BürgerWaren sehr begierlich,

Wenn es ihnen der Bischof erlaubte,

Den Damm zu retten;

Das wollt' er aber gestatten nicht.

In der Zeit, bin ich bericht,

Ließ Gott niederfallenEinen Regen und wallen,

Der war so übergroß,

Daß es manchen Mann verdroß;

D'rum brach auf das Heer baldUnd der Fürst ritt über Wald.

Das Land war auf's Aeußerste verwüstet. Das Kloster Steterburg,in der Hoheit des Herzogs belegen, war gezwungen, diesem Kriegs-dienste zu leisten. Dafür bedroheten es der Bischof und seine Vögte.Um den Bischof zu versöhnen, zahlte es 21 Mark; dennoch wurdenseine Güter in Broihnm, Alvesse, Beddingen niedergebrannt, seineLeute gefangen und ausgeplündert. Der Vogt von Peine führte einengroßen Raub von allen um das Kloster liegenden Dörfern fort. 2) Sokonnten die Canonici von St. Johannis im Jahre 1279 sagen, siehätten, wenn ihnen Bischof Conrad nicht die Jahreseinkünfte jeder

') Rcimchron. bei I,eibil. III. 144.2) Leibu. I. 868.