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Nachrichten seine Zuflucht nehmen, und ein Mann vonrichtiger Umsicht und genauer Bekanntschaft mit den ein-schlagenden statistischen Hilfswissenschaften, wird auchdurch Vergleichungen und strenge kritische Prüfung ihresWerthes, sich zu behelfen, und selbst der Wahrheit sehtzu nähern wissen: dagegen der Fremdling in der Wissen-schaft überall unrichtig sehen und falsch lesen, und sichauch mit der gründlichsten Anleitung immer mehr vonder Wahrheit entfernen wird. — So strenge indessen dieUntersuchung des Werths der ausgefundenen Quellenzum eigenen Gebrauche seyn muß; so wenig darf manjedoch sein bloßes Dafürhalten, wenn solches auch in ei-nem nothwendigen Vernunftzwecke begründet wäre, wirk-lichen. Crfahrungskenntnissen vorziehen, weil diese dochimmer ein bestimmtes assertorisches Wissen geben, dasallezeit her Meynung vorgeht. — Noch behutsamer undbilliger muß aber nothwendig derjenige seyn, der sichdie Kritik oder Würdigung im Drucke erschienener sta-tistischer Schriften zum eigenen Geschäfte macht. — Esist zu bedauern, daß dieses meistens jungen Leuten indie Hände fällt, die selbst ihr eigenes Wissen nicht ge-nug geordnet haben, und doch über fremdes ein Urtheilzu fällen sich anmaßen, das sie kaum begreiffen können.Besonders gebricht es solchen Kritikern im Felde derStatistik am meisten an eigener zureichenden Kenntnißund Erfahrung um ihren Beruf zu beurkunden. Denn
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