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Erste Einleitung zum Studium der Statistik als selbständige Wissenschaft ...
Entstehung
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dcnsten Vorzug haben müssen, versteht sich von selbst.An diese vorzüglichste Gattung statistischer Quellen reihensich dann wohl zunächst diejenigen Landesschriften an, dievon wissenschaftlich gebildeten Geschäftsmännern ans öffent-lichen Acten gezogen wurden, und wvbey das Talent ihrerVerfasser gemeiniglich Berichtigungen hinzufügt, die ihrenArbeiten einen Werth geben, welcher sie selbst über ihrenur allzu oft mangelhafte oder unvollständige Quelle er-hebt. Aber wenn wir hierbey dem Genie das vorzüglichereVertrauen schenken, so muß zugleich auch die Gewißheitvorhanden seyn, daß es frey von Licblingsvorstellungen undunfähig sey, sich von dem Realen zu entfernen, umSchooß-kinder der Phantasie aufzunehmen. Erst in Ermang-lung dieser Quellen kann von bloßen Relationen, bey wel-chen gemeiniglich nur das Hauptfactum vollen Glaubenverdient, dann von Minisierialberichten und Rapportenüber militärische Operationen, und von Angaben, bey wel-chen mühsame, weitläufige und ungleichzeitige Ausschrei-bungen und Berechnungen zum Grunde liegen, als sol-chen, Gebrauch gemacht werden, und den Landesschriften,in so fern ihre Verfasser bekanntermaaßen Beruf, Willenund geistiges Vermögen zu einer getreuen Darstellung ver-eidiget haben, mag wohl unstreitig dasselbe Vertrauen zu-kommcn. Wäre aber auch diese Art Quellen nicht vor-handen, so muß man natürlich oft in besonderen Fällen zuanderen Laudesschriften, Reisebeschreibungen und Aeitungs-