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Hauptstütze verschafft. — Dennoch schreibt man den Grie-chen die Einthcilung des Himmels in gewisse Sternbilderzu, deren Alter zwischen dreyzehn bis vierzehn Jahrhundertüber unsere Zeitrechnung hinaufreicht, denn auf diese Epochemuß man die Sphäre des Eudoxus beziehen. — Uebcr 600Jahre vor unserer Zeitrechnung lehrte Thales von Miletbereits die sphärische Gestalt der Erde, die Schiefe der Ekli-ptik und die wahre Ursache der Sonnen- und Mondsinster-nisi. — Seinem Nachfolger Anaximander (460 vor Chr.)schreibt man die Erfindung des Gnomons und der geo-graphischen Karten zu. Aber es waren nicht die Früchteihrer eigenen Entdeckungen und Erfindung, sondern Wie-derholung und Verbreitung von Lehren, die sie aus Egy-pten auf griechischen Boden übergetragen, und wegen wel-chen der Haß der Athener auf Anaxagoras siel, der sich zurnämlichen Schule bekannte, die Lhales unter dem Namender Ionischen gestiftet hatte.
Vorsichtiger war ein anderer Schüler des Thales, Py-thagoras von Samos, der Stifter einer eigenen berühmtenSchule. Er hüthete sich aber, seine Kenntnisse dem gro-ßen Haufen mitzutheilen, und seine Lehre von der doppel-ten Bewegung der Erde wurde erst durch seinen SchülerPhilolaus lichtvoll dargestellt. — Auch die Lehre von derBewohnbarkeit der übrigen Himmelskörper, und daß dieFixsterne durch den Weltraum zerstreute Sonnen, und dieMittelpunkte eben so vieler Planetensysteme seyen, wurde