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Erste Einleitung zum Studium der Statistik als selbständige Wissenschaft ...
Entstehung
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Es ist, wie in anderen Zweigen des menschlichen-Wis-sens, so auch in dem Felde der Erdkunde ein unzweifelhaf-ter Verlust, daß der Kenntnißkreis dev Phönicier einRaub der Zeit geworden ist, da uns doch die Tradition sieals die Väter dieser Wissenschaft kennen lehrt. > DieReste, die uns Eusebius von den Schriften des PhöniciersSanchuniaton aufbewahrt haben will, dessen Existenzdoch selbst mit gleichen Gründen vertheidiget und bestrittenwurde, beziehen sich gerade auf das entbehrlichste, nämlichauf seine Kosmogenie. Von Moschus und Dios histori-schen Arbeiten sind uns nur die Namen übrig geblieben, undeben so ist Theodots phönicische Geschichte, die noch dieGriechen kannten, lange vor unseren Zeiten untergegangen. Aber wir haben doch in den Werken jüdischer und grie-chischer Schriftsteller sichere Quellen, aus welchen wir mitgroßer Wahrscheinlichkeit ihre geographisch - statistischenKenntnisse würdigen können. Deutlich sprechen diesevon den weiten Seereisen der Phönicier bis zu den Zinn«(brittischen) Inseln, dann dem Findorte des Bernsteins(an der preußischen Ostseeküste) und in jene südlichen Theileder Erde, wo ihnen die Sonne im Mittag gegen Nordenstand; und bey den aus gleichen Quellen sich ergebendenausgedehnten Unternehmungen dieses Volkes, aus ihrenmit großer Umsicht gewählten Ansiedlungcn, und ihremklug geordneten Colonialsystem, laßt sich nicht zweifeln, daßihnen auch eine Kraft des politischen Combinationsvermö-