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Erste Einleitung zum Studium der Statistik als selbständige Wissenschaft ...
Entstehung
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Man hat der Statistik daher, in einem unendlich frü-Heren Zeiträume als man sie unter ihrem Namen kennen zulernen angefangen hat, ihren hohen Rang unter den Staats-wissenschaften angewiesen, der ihr, ihrer Würde und ihremZwecke gemäß, gebühret.Der Glanz griechischenTalents strahltdurch sie nur um so Heller in den Werken ihrer gerechtestenGeister. Was Herodot, Lhukydides, Lenophon undPolybios für dasHffentliche Leben geschrieben, weiset deut-lich daraufhin, und gab eigentlich ihren historischen Darstel-lungen die praktische Haltung, die sic so vortheilhaft aus-zeichnet. Aber auch zu ihrer Zeit hatte die Erd- undStaatenkunde (die.wir in geschichtlicher Hinsicht nicht wei-ter trennen können) bereits Fortschritte gemacht, und warvon ihrem Anfänge schon weit entfernt, den wir bereits indem Kindesalter der Menschheit nicht bloß ahnen dürfen,sondern bestimmt erblicken. Sey es, daß man zuerstauch lange nur bey dem Anfänge der Wissenschaft stehenblieb, so war sie doch schon vom Entstehen der Staaten unddes Handelsverkehrs an, unter den Nationen der alten Welkein deutlich gefühltes Bedürfniß, dessen Befriedigung manwenigstens versuchte, wenn sie auch schon darum nicht zuerreichen war, weil weder der Zustand der Menschheit, nochjener der Wissenschaften überhaupt, so weite Fortschrittegemacht hatte, um einer Masse einzelner Erfahrungen undKenntnisse logische Verbindungen und wissenschaftlichenUmfang zu geben.