r6
Diplomatiker zunächst macht, bei) welchen er an die richtig-sten und umfassendsten Kenntnisse aller Lerritorialverhält-nisse der eigenen und der fremden Staaten mit vorurtheils-freyen Ansichten die Fertigkeit anzureihen wissen muß, sichzu widersprechen scheinende Interessen auszugleichen; —und weiß er nicht bloß- Flächeninhalt, Volkszahl,und extensive Größen überhaupt, sondern auch intensiveGrößen des Geistes und. des Gewe's der Nationen , sowie ihrer Herrscher, - und beyde vereint, in der geo-graphischen Lage, selbst in der, Gestaltung cher Gränzenund anderen Terrainverhaltnissen, so wie in der Concen-tration und Dispersion physisch und üilellectueller Kräfte,mit einander richtig zu vergleichen und gegenseitig abzuwä-gcn; so werden ihm durch diese Hilfe der Statistik auch dieschwierigsten Aufgaben der Diplomatie nicht unauflösbarbleiben. — Er wird die Erscheinungen zu verknüpfen, dieAehnlichkeiten aufzusuchcn, Schlüsse daraus zu bilden, undsich der Erfolge seiner eifrigen Verwendung für die selbststän-dige Würde und das Interesse seines Vaterlandes, so wiefür die Harmonie eines weit größeren Menschenk eises, alswesentliche Bedingung wahrer Selbstvollendung äussererGlückseligkeit, durch alles dieses, nach dem Maaße seinesvermehrten Einflusses und Wirkungskreises zu versichernwissen.