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Erste Einleitung zum Studium der Statistik als selbständige Wissenschaft ...
Entstehung
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wohl zu den vielseitig nothwendigen Begriffsbestimmungenselbst, als auch zur Erläuterung des gegenwärtigen Zustan-des und der Verfassung eines Landes, aus den verschie-denzeitigen Veränderungen, die sie hervorgebracht haben.

Mit Recht trifft die Statistik zwar der Vorwurf einersehr großen Tendenz zur Universalität. Aber sie verdientihn doch auch nicht mehr, als viele andere Wissenschaften,denen ein gleiches Streben sich gegenseitig zu durchdringenund zu universalisiren eigen ist; und die Statistik nützt ge-rade hierdurch am meisten, daß sie das ganze Feld der sinn-lichen Gewißheit, für einen bestimmten gemeinsamen Zweckin sich zu vereinigen scheint, und dadurch sowohl selbst einegrößere Klarheit erreicht, als auch über alle unter ihremEinfluß stehende Lebensgeschäfte verbreitet.

Sie nützt ferner hierdurch allen Wissenschaften, dieihr ihre Lehrsätze leihen, und durch diese ihre Verwendungunter einen um so helleren Gesichtspunkt, den ihres prakti-schen Interesse, gebracht werden. Was eine encyclopä--ifche Uebersicht der Wissenschaften für die Theorie ihresStudiums leistet, das gewährt die Statistik für ihre Praxis. Sie reicht für das was sie empfängt, jeder anderenKenntniß: Vermehrung des Stoffs, vielseitigere Anwen-dung und zweckmässige organische Wechselbestimmung.

Ihre Stelle hat die Statistik im wissenschaftlichen Ge-biete unter den Staatswissenschaften. Sie ist der An-fangs» und Ausgangspunkt derselben, und verhält sich zur