scs Körpers bereitet und vollzieht, so lassen sich die Zeichenseiner Gesundheit, so wie die Merkmale eines kränkelndenZustandes daraus am deutlichsten wahrnehmen, und ausdieser Erkenntniß die Mittel folgern, welche die angemes-sensten zu seiner Wiederherstellung seyn dürsten.
Darum ist die Statistik aber auch besonders dem Men-schen, nach dem Maaße seiner höheren Bildung, Veredlungund Bestimmung desto unentbehrlicher, je mannigfaltigerseine Verhältnisse zu seines Gleichen, und seine Berührun-gen mit der Außenwelt hierdurch geworden sind, dagegensie dem im rohen Naturstandc noch befindlichen Menschennichts nützen kann, da solcher nur in einer beschränktenSphäre innerer und äusserer Thätigkeit und ihrer Anwen-dung sich befindet.
Die Statistik kann aber auch darum nur unter einemgebildeten und veredelten Volke gedeihen und in fruchtbare-Anwendung gebracht werden, weil sie zugleich von demGrade der Ausbildung abhangt, den andere Kenntnissebereits erreicht haben, die ihr theils als Instrumental- theilsals Hilfswissenschaften dienen.
Man wird Sprachkcnntniß, Mathematik, Natur-wissenschaft und Philosophie, nie zum Studium der Sta-tistik entbehren können; denn die Möglichkeit einer ratio-nellen Wissenschaft derselben, ist ohne die Möglichkeitnicht denkbar, gewisse Vorstellungen von Raum, Zeit undWirkungsverhältnisscn sich eigen zu machen, zu besinn-